AUGENZEUGENBERICHT VON DER ITALIENISCH-ÖSTERREICHISCHEN GRENZE, 5. SEPTEMBER 2015

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Augenzeugenbericht von Kamil Bulonis, einem polnischen Reiseblogger

(Bitte beachten Sie: Alle Fotos sind von der Ungarisch-Österreichischen Grenze)

 

Vor einer halben Stunde konnte ich an der Grenze zwischen Italien und Österreich eine große Menge von Immigranten beobachten…

Bei aller Solidarität mit Menschen in schwierigen Umständen muss ich sagen, dass das, was ich sah, Entsetzen in mir hervorrief… Diese gewaltige Masse von Menschen – (…) Flaschen werfend und “Wir wollen nach Deutschland” skandierend – ist Deutschland jetzt das Paradies?

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Ich habe gesehen, wie sie das Auto einer älteren italienischen Frau umringten, sie an den Haaren aus dem Fahrzeug zogen und damit wegfahren wollten. Sie versuchten den Bus, in dem ich zusammen mit anderen mitfuhr, umzuwerfen. Sie warfen mit Kot, schlugen an die Türe um den Fahrer zu zwingen, aufzumachen und spuckten an die Windschutzscheibe… Wozu, frage ich mich? Wie soll Deutschland in der Lage sein, diese (…) zu integrieren?

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Für einen Moment fühlte ich mich wie in einem Kriegsgebiet… Mir tun dieser Menschen wirklich leid, aber ich glaube nicht, dass sie in Polen auf Verständnis stoßen würden…Wir warteten drei Stunden an der Grenze, konnten sie aber nicht passieren.

Schließlich wurde unsere Reisegruppe mit einer Polizeieskorte nach Italien zurückgebracht. Der Bus ist beschädigt, mit Kot bedeckt, zerkratzt, die Scheiben zerbrochen. Ist das die Idee von Demokratie?
(…)

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Unter ihnen waren praktisch keine Frauen und Kinder – bei der überwältigenden Mehrheit handelte es sich um aggressive junge Männer… Gestern noch, als ich im Internet über diese Menschen gelesen habe, taten sie mir leid. Ich machte mir Sorgen über ihr Schicksal, aber nach dem, was ich heute gesehen habe, habe ich nur noch Angst und bin glücklich, dass sie sich nicht mein Land als Ziel ausgesucht haben. Wir Polen sind einfach nicht bereit, diese Leute zu akzeptieren – weder kulturell noch finanziell.

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Ich weiß nicht, ob überhaupt irgendwer bereit dazu ist. (…)

Ich kann noch hinzufügen, dass Autos mit Lebensmittel ankamen und sie diese Fahrzeuge einfach umwarfen…

(…)

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Sie öffneten die Ladeklappen eines französischen Reisebusses – und alles was sich darin befand wurde gestohlen, einige Dinge am Boden liegen gelassen.

Noch nie in meinem Leben habe ich solche Szenen gesehen und ich habe das Gefühl, dass das erst der Anfang ist.

Kommentar: Übrigens, das mit dem Kot ist eine gängige Masche bei den Abschiebungen. Bei der Rückführung wird gerne in die Hose gemacht und der Inhalt zur Strafe für die Abschiebung auf dem Flugzeugsitzen verteilt und einmassiert.