LUNGENKLINIK CHEFARZT: EINE TBC – WELLE ROLLT AUF UNS ZU

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Die Klinik für Lungen- und Bronchialheilkunde am Bezirkskrankenhaus Parsberg behandelt krankheitsuneinsichtige Patienten mit ansteckender Tuberkulose (TBC). Sie ist die einzige ihrer Art im gesamten Bundesgebiet. Die Patienten werden ausschließlich aufgrund eines richterlichen Beschlusses untergebracht.


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Berichtet wird über einen Patienten aus Somalia mit einer multiresistenten doppelseitigen Lungentuberkulose. Allein die benötigten Medikamente kosten monatlich 10.000 – 12.000 Euro. Eine stationäre Behandlungszeit von 18 Monaten (1 1/2 Jahre) ist die Regel.

Die “offene” (ansteckende TBC) gehörte in Deutschland bis zum Einsetzen des Flüchtlingsstroms zu den “vergessenen Krankheiten”. Davon kann jetzt laut Chefarzt Dr. Mütterlein keine Rede mehr sein. In der Klinik sind derzeit 50 Patienten aus aller Herren Länder und 3 Deutsche. Es kommt zu ethnischen Konflikten. Die Patienten beschweren sich über das Essen, sogar über die Soße.

Wegen der Übergriffe auf das Personal gibt es Arrestzellen (time-out Zimmer) mit Gitterstäben, die einen Spuckschutz haben. Manche Patienten verbringen mehrere Wochen in diesen Zimmern, weil es nicht anders geht.

Der Leiter der Klinik schätzt, dass unter den in 2015 bisher eingetroffenen Flüchtlingen 8000 – 10.000 Personen mit einer aktiven Tuberkulose sind.

Hier finden Sie einen Video dazu