LISA, DIE BLATTLAUS: SAG MIR, WO DIE FLüCHTLINGE SIND…

Blattlaus
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…wo sind sie geblieben. Das mag sich manch geneigter Zeitungsleser dieser Tage gefragt haben. Haben sie sich in Luft aufgelöst, weil wahnsinnige Terroristen in Paris sich in die Luft gesprengt und dabei viele unschuldige Menschen mit in den Tod gerissen haben.

Kein Landrat, kein Bürgermeister hat offenbar seit Tagen ein Problem mit der Unterbringung. Könnte es sein, dass unsere Medien beschlossen haben, diese Problematik totzuschweigen bzw. durch “Paris” zu verdrängen. Ein Problem, das in den Leitmedien nicht mehr thematisiert wird, ist scheinbar keines mehr. Wenn täglich im Schnitt 6300 Flüchtlinge über die österreichische Grenze kommen, dann ist das der LZ (Mittwoch-Ausgabe) noch einen Dreizeiler wert. Bei den Unbegleiteten Jugendlichen spricht man bereits ausführlich von einer Überkapazität an Unterbringungsmöglichkeiten.

Das letzte, was ich gehört oder gelesen habe, war, dass Slowenien einen Zaun bauen möchte und Österreich auch über befestigte Grenzanlagen beschließen wolle. Seither gibt es scheinbar keine Zuwanderungsprobleme mehr, die es wert wäre, darüber zu berichten.

Die Verteidigungsministerin forderte allerdings bei ihrem Bayern-Besuch, weiterhin Flüchtlinge aufzunehmen, denn diese Migranten seien vor dem barbarischen Terror in ihren Ländern geflohen. Wenn dem so wäre, dann frägt sich vielleicht mancher Leser, warum diese Migranten hierzulande sich dann über das Essen, über die Unterbringung und über mangelhafte Internetanbindung beklagen, wenn sie doch gerade der Barbarei entkommen sind. Wer prüft eigentlich die Verhältnisse, aus denen die Migranten wirklich kommen oder ist der metastasenhafte Islamische Staat überall?

Lisa, die Blattlaus