ISLAM UND ISLAMISMUS

Blattlaus
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Ganze Bibliotheken ließen sich mit Büchern füllen, die sich mit dem Unterschied von Islam und Islamismus auseinander setzen. Da meinen manche, der Islam gehöre zu Deutschland, der Islamismus aber nicht. Da bekennt sich einer zum Islam, ist aber kein Islamist.

Wie aber soll man Beides voneinander trennen. Ist diese Diskussion nicht eher religionstheoretischer Natur, während in der Praxis der Islam eben dafür steht, dass Ungläubige (dazu zählt in toto die aufgeklärte, westliche Welt) bekämpft werden sollen und dass er sich seit Jahrhunderten tendenziell auszubreiten versucht. Wien 1683 läßt grüßen.

Das Bedenklichste ist dabei, dass der Islam keine Trennung von Religion und Staat kennt, sondern dass für eine Gesellschaft der Koran und damit die Scharia als oberstes Gesetz gelten solle. Hamed Abdel-Samad bringt es auf den Punkt, wenn er in seiner “Abrechnung mit Mohamed” erklärt, dass sich radikale Islamisten ebenso auf den Propheten berufen können wie intergrierte Muslime

Da frägt sich der geneigte Leser doch, wie diese vielen muslimischen Zuwanderer mit ihrer antiquierten Glaubensüberzeugung mit unseren moralischen Grundsätzen und liberalen, gesellschaftlichen Regeln zurecht kommen sollen. Konflikte sind doch vorprogrammiert, wenn substanzielle Menschenrechte nicht akzeptiert werden . Wer das heute nicht sehen will, den wird die Zukunft eines Besseren belehren.

Wenn der Islamismus nichts mit dem Terror zu tun hat, dann hat der Rechstextremismus auch nichts mit den Mördern der NSU zu tun. Und wer einen latenten Zusamenhang zwischen unkontrollierter Massenzuwanderung und der Gefahrenlage hierzulande zu erkennen glaubt, der wird, wie gerade mit Matthias Mattusek geschehen, postwendend “entsorgt” und seiner beruflichen Existenz beraubt. Soviel zur Meinungsfreiheit, die ich meine und die nicht mein Herz erfüllt.

Lisa, die Blattlaus