THE GERMAN ANGST, EIN ABLENKUNGSMANöVER?

Blattlaus

Vorweg die eindeutige Feststellung: Angst hat oder bekommt man, ob man es will oder nicht. Die Ursachen sind vielfältig und individuell ganz unterschiedlich. Deshalb kann auch niemand hergehen und jemanden einfach so mir nichts dir nichts die Angst nehmen, auch Psychotherapeuten nur begrenzt.

Aber es kann nicht schaden, wenn man sich in der augenblicklichen Diskussion um die Terrorgefahr einmal ein wenig mit den Lebensrisiken befasst. Dies mag helfen, muss es aber nicht, zumindest soll es aber die leidige Diskussion beispielsweise im Zusammenhang mit der Gefährdung bei Weihnachtsmärkten relativieren.

Hierzu nur einige interessante Zahlen. In Deutschland starben im Jahr 2014 rund 868.000 Menschen von 81,2 Mio. Bürgern, somit knapp 2.400 täglich (!), davon ungefähr an

Kreislauferkrankungen……………            356.000

Tumorerkrankungen………………210.000

Suizide……………………………………11.000

Verkehrsunfälle…………………………3.400

Dieses Zahlenmaterial ließ sich noch fast unendlich ausbreiten, es würde immer darauf hinaus laufen, dass das jetzt so hochgespielte Terrorrisiko sich noch nicht einmal im messbaren Bereich bewegt. Man sagt stereotyp, jeder Terrortote ist einer zu viel und wenn es einen treffen sollte, dann hilft keine Statistik, aber auch keine Lebensversicherung mehr weiter.

Der Terror ist für uns persönlich keine darstellbare, allenfalls eine gefühlte Gefahr, er darf deshalb unser freiheitliches, entspanntes Leben nicht beeinträchtigen, auch wenn die Medien einen anderen Eindruck vermitteln wollen, vielleicht wollen sie von drängenderen Problemen aber nur ablenken.

Ein Tipp zum Schluss: Sagen Sie nie, die täglich etwa 7000 über die Grenze kommenden Flüchtlinge beunruhigen Sie, schon gar nicht dürfen Sie sagen, sie machen Ihnen Angst. Es könnte Ihnen völlig falsch ausgelegt werden, denn diese Angst gibt es per Definition der guten Menschen nicht, sie ist nur eine Einbildung.

 

Lisa, die Blattlaus