MEA CULPA, MEA MAXIMA CULPA!

Beitraege Blattlaus

Zweifellos trägt Deutschland nach wie vor schwer an der NS-Hypothek aufgrund der grauenhaften Verbrechen des Naziregimes. Aus diesem Schuldgefühl heraus, das von Schulen, Parteien und Medien durchaus kräftig genährt wird, erlauben sich Teile der Bevölkerung auch heute noch keine eigenen Forderungen zu artikulieren, die Interessen der Zuwanderer haben Vorrang. Wir haben demnach jede Zumutung bis hin zur Ausdünnung hinzunehmen, ein Selbstwertgefühl wäre politisch nicht korrekt. Wir haben – wohl auf ferne Zukunft – das Recht zum aufrechten Gang verloren.

In diesen Tagen ist im Zusammenhang mit dem islamistischen Terror oft von einem Generalverdacht gegen die Muslime die Rede. Ist es nicht auch eine Art Generalverdacht, wenn die heute lebenden Deutschen mit dieser historischen Schuld beladen werden bzw. sich selbst beladen? Denn eines ist auch klar, das Ausland versteht diese deutsche Unterwürfigkeit schon längst nicht mehr. Wir sind als eine legitimierte, demokratische, freiheitliche und friedensliebende Gesellschaft anerkannt.

Es stellt sich die Frage, ob eine vermeintliche kollektive Schuld der heute lebenden Bevölkerung noch anzurechnen ist und sie zu Zuwanderungskonzessionen zwingen muss, denn von denen, die Anteil hatten an den Verbrechen des Nazi Regimes leben heute kaum noch welche.

Vielleicht ist es Teil dieses Schuldkomplexes, wenn in diesen Tagen die Schuld am Asylbewerberchaos ausschließlich beim BAMF gesucht wird, die unkontrollierte Massenzuwanderung wird dabei einfach ausgeblendet, auch hier wieder das deutsche “mea culpa”.

Typisch auch, dass Frau Merkel kürzlich den ersten Gastarbeitern für ihre “Aufbauleistung” den ausdrücklichen Dank ausgesprochen hat, als hätten diese dabei nicht gutes Geld verdient. Von den Renten, den Sozialleistungen und von der kostenlosen Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse der in der Türkei lebenden nächsten Angehörigen ganz zu schweigen. Übrigens, nicht nur die Gastarbeiter waren es, die diesen Wiederaufbau geschafft und damit die Grundlagen für unseren heutigen Lebensstandard gelegt haben, sondern vor allem auch die deutsche Nachkriegsgeneration.

 

Lisa, die Blattlaus