OBERGRENZE?

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Wir haben aus der Aktion des Landshuter Landrats gelernt, dass es In Landshut und Umgebung sehr schwierig ist, für 35 anerkannte Asylbewerber eine Wohnung zu finden. Und weil die Situation in Berlin auch nicht besser ist, musste er seine Fahrgäste wieder mit nach Hause nehmen.

Nun ist es aber so, dass jede Woche eine Anzahl von Flüchtlingen zu uns kommt, die der schönen Stadt Straubing entspricht. Das heißt also, dass in der Bundesrepublik jede Woche ein neues Straubing gebaut werden müsste, um nur die Neuankömmlinge vernünftig unterzubringen. Wem es jetzt noch nicht dämmert, was für ein Wahnsinn da gerade abläuft, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Der Staat wird keine andere Möglichkeit haben, als für die Flüchtlinge in den nächsten Jahren und Jahrzehnten unzählige Trabantenstädte mit hunderten riesiger Wohnblocks aus dem Boden zu stampfen. Es wird dann nicht lange dauern, bis dort aber faktisch nicht mehr das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ist und die Polizei allenfalls noch in Hundertschafts – Stärke zu Einsätzen fahren kann.

Dank der Politik unserer Bundeskanzlerin ist Deutschland, was die innere Sicherheit und die Unterbringung der Flüchtlinge betrifft, in einem vollkommen desolaten Zustand. Falls dies überhaupt noch ohne schwere Verwerfungen irgendwie in den Griff zu bekommen ist, wird das Jahrzehnte dauern. Es ist deshalb vollkommen unverantwortlich, von einer jährlichen Obergrenze zu sprechen. Jeder zusätzliche Flüchtling, der jetzt noch kommt, verschlimmert nur noch weiter die Lage. Das ist wie wenn der Kapitän eines sinkenden Schiffes das Leck so abdichten läßt, dass pro Stunde “nur” noch 1000 Liter Wasser hereinströmen.

Ist eine Obergrenze in dieser Lage schon unverantwortlich, grenzt die Weigerung der Bundeskanzlerin, selbst diese zu akzeptieren, schon an Vernichtungswillen. Wenn wir noch mit einem blauen Auge aus dieser Nummer herauskommen wollen (was ich auch schon fast nicht mehr glaube), müssen jetzt die Grenzen geschlossen und auf viele Jahre keine weiteren Flüchtlinge mehr akzeptiert werden. Die Leistungsgrenze Deutschlands ist längst überschritten. Den gestrandeten Flüchtlingen kann Deutschland auch außerhalb seiner Grenzen humanitäre Hilfe leisten.