DIE FäULNIS IM INNEREN

Allgemein Beitraege

Wie weit die Zersetzung unserer Identität als Volk schon fortgeschritten ist, zeigt ein kürzlich in ZEIT ONLINE veröffentlichter Artikel, in dem sich der “Philosoph” Wolfram Eilenberger darüber mokiert, dass im Kader der Handball Nationalmannschaft, die gerade die Europameisterschaft gewonnen hat, KEIN EINZIGER Spieler mit Migrantionshintergrund ist. Auch von “kartoffeldeutsch” spricht er in seinem Artikel. “Kartoffel” ist ein Ausdruck, den vor allem türkische Migranten zur Verächtlichmachung der Deutschen oft verwenden.
An der Tatsache, dass ein Deutscher so etwas schreibt und ein bedeutendes deutsches Magazin so etwas veröffentlicht, zeigt sich, wie weit die Fäulnis im Inneren bereits fortgeschritten ist…

Hier Auszüge des Artikels:

Handball: Die Alternative für Deutschland

Blutnah und widerständig: Wir haben den Handball wiederentdeckt. Weil diese Mannschaft eine kartoffeldeutsche Sehnsucht bedient, die gerade wieder schwer im Kommen ist.

(…)
Bereits ein erster Blick auf das Mannschaftsfoto erhellt: Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. Wir listen die Vornamen der Spieler vollständig: Hendrik, Finn, Erik, Christian, Steffen, Jannik, Niclas, Steffen, Fabian, Simon, Tobias, Johannes, Carsten, Andreas, Rune, Martin. Alle Achtung! Das muss man 2016 in diesem Land erst einmal hinbekommen.

Offenbar ist dieser Sport sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben. Und genau damit wäre auch die gesellschaftlich-politische Alternative benannt, für die Handball in der nun neu entfachten Imagination des Sportfans steht: Er verweist mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Reihenhausvergangenheit der achtziger Jahre. Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry.

Ich könnte jetzt noch sagen, dass der einzige Ausländer des Teams, der Trainer, aus Island stammt und das ebenfalls perfekt ins nordisch-arisierte Bild passt. Das wäre zwar ein bisschen gemein, doch ich glaube, dargelegt zu haben, weshalb dem Handball eine strahlende Zukunft vorausgesagt werden darf, mit stabilen Marktanteilen von bis zu 25 Prozent. Und auch, warum diese Handballzukunft auch in Zukunft ohne mich als Fan oder auch nur Zuschauer stattfinden wird. Handball als Alternative für Deutschland? Danke, nein.