EINE GANZE INSEL VERSORGEN

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Wenn man einige Zeit auf der kanarischen Insel Teneriffa verbringt, dann lernt man große Städte kennen wie Santa Cruz oder Puerto de la Cruz, wo die vielen Menschen in Wohnhochhäusern wohnen und während der rush-hour im Stau stehen. Auch in vielen kleineren Orte kann man geschäftiges Treiben beobachten, vorallem auch abends sind die Straßen und Lokale durch fröhliche Menschen belebt.. Man sieht, wie die Bewohner als Busfahrer, im Restaurantservice oder in der Tourismusbranche fleissig arbeiten. Wenn man sich dann vor Augen hält, dass diese Insel von rund einer Million Einwohner bewohnt ist und für sich das Leben eigenständig organisiert, dann wird einem bewusst, welche Leistung Deutschland vollbringen muss, um eine solche Anzahl untaetiger Menschen zu versorgen.

Unser Land muss die komplette Bevölkerung einer Insel wie Teneriffa seit letztem Herbst unterbringen und Mieten bezahlen, diese fremden Menschen mit Essen und Trinken versorgen, sie medizinisch betreuen und Integrationsprozesse organisieren. Man stelle sich, die komplette Inselbevölkerung vonTeneriffa wuerde nichts mehr tun, sondern sie würde von uns rund um die Uhr versorgt und unterhalten. Eigentlich schwer vorstellbar.

In Deutschland fällt diese Leistung nicht so deutlich auf, weil die Flüchtlinge sehr verstreut untergebracht sind. Aber beim Vergleich mit einer kompletten Inselbevölkerung wird deutlich, welch große Belastung der deutsche Bevölkerung aufgebuerdet wird. Wir versorgen die Bevölkerung einer Insel wie Teneriffa rund um die Uhr. Das kostet zwangslaeufig viele Milliarden Euro, die vom deutschen Steuerzahler erst erwirtschaftet werden müssen, damit eine Million untaetiger Menschen versorgt ist.

Lisa, die Blattlaus