MERKEL-SPRECH INS DEUTSCHE üBERSETZT:

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Die CDU-Chefin bilanzierte nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern, sie müsse „zur Kenntnis nehmen, dass viele Menschen im Augenblick nicht das ausreichende Vertrauen in die Lösungskompetenz für diese Themen haben, obwohl wir schon sehr viel geschafft haben“. Am Morgen hatten sich die telefonierenden Präsidiumsmitglieder nach Teilnehmerangaben darauf verständigt, den Grund für den Vertrauensverlust der Bevölkerung in den Flüchtlingskurs der Regierung insbesondere in einer mangelhaften Kommunikation mit den Menschen zu sehen. Obwohl die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge seit Jahresbeginn deutlich zurückgegangen ist und die von der Union geführte Regierung seither zahlreiche Beschlüsse zur weiteren Reduzierung und zur Integration gefasst hat, kam man in der CDU-Führung offenbar zu der Erkenntnis, dass das Erreichte deutlicher herausgestellt werden müsse. Generalsekretär Peter Tauber mahnte später zur Besonnenheit. Es brauche „Zeit, bis verlorenes Vertrauen zurückkehrt“. Gleichzeitig forderte Merkels Generalsekretär jedoch die eigene Partei auf, die Flüchtlingspolitik nicht immer wieder selbst infrage zu stellen. Auch Merkel wurde in der Telefonkonferenz mit der Mahnung vernommen, nicht alles „schlecht zu reden“ und damit den Eindruck zu verstärken, die Merkel-Partei sei sich selbst nicht sicher mit ihrem Kurs.

Auf Deutsch heißt das nichts anderes als:

“Es ist uns scheißegal, wie die Wahl ausgegangen ist, wir machen weiter wie bisher.”

Sie sehen, lieber Leser, es wäre auch kürzer gegangen.