BERICHT üBER DIE VERANSTALTUNG MIT IRIS MASSON

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Auf Einladung des Vereins aktiv.bayern e.V. hielt die Moderatorin, Journalistin und Publizistin Iris Nicole Masson am 09. November um 19 Uhr in der Gaststätte Taverna Olympia in Landshut einen Vortrag mit dem Thema: Eine Armlänge zurück ins Mittelalter – Rechte und Sicherheit von Frauen im Wandel?”

Wenngleich Frau Masson (noch?) nicht den Bekanntheitsgrad von Vera Lengsfeld hat, die vor 4 Wochen beim Verein aktiv.bayern einen Vortrag hielt, war das Veranstaltungslokal doch gut besucht.  Nach der Begrüßung durch Wolfgang Landes, Mitglied des Sprecherkreises von aktiv.bayern e.V. begann Frau Masson ihre Ausführungen mit einem Bericht über das Leid der betroffenen Frauen in der Sylvesternacht an der Kölner Domplatte. Als Frau Masson die Details des Martyriums dieser Frauen zu beschrieb, versagte ihr ein paar Mal die Stimme. Unter den Zuhörern machte sich Fassungslosigkeit breit, als sie Kenntnis über die damals von den Tätern angewandten Praktiken erlangten. Dies hatte man bisher aus den Medien so nicht erfahren. Frau Masson brachte ihren Zuhörern auch den Standpunkt der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, sowie einiger hochrangiger afrikanischer Politiker und Diplomaten zur Flüchtlingskrise in Deutschland nahe.

Nächster Punkt war der Kulturschock, dem die muslimischen Flüchtlinge bei der Begegnung mit der ihnen fremden westlichen Welt und deren Sitten und Gebräuchen ausgesetzt sind. Einen breiten Raum in den Ausführungen der Rednerin nahm die Kritik am fundamentalistischen und politischen Islam ein. Hier prangerte sie insbesondere die Rolle an, die der Islam den Frauen zugedacht hat. Auch der Prophet Mohammed wurde nicht von der Kritik ausgespart, was Frau Masson einige Zwischenrufe eines muslimischen Zuhörers einbrachte.

Heftig kritisierte die Rednerin auch die deutsche Justiz, die ihrer Meinung nach nicht entschlossen und hart genug gegen Straftäter aus diesem Kulturkreis vorgeht und die Internetseite “zanzu.de” des Bundesgesundheitsministeriums, die mit erotisierenden Bildern und Darstellung von Sexualpraktiken ihr Ziel, Flüchtlinge sexuell aufzuklären, gründlich verfehlt. Mit einem Zitat von Napoleon Bonaparte, in dem die Deutschen nicht gut wegkommen, dass aber wohl mehr als ein Körnchen Wahrheit birgt, schloss Frau Masson ihren Vortrag.

Nach dem lang anhaltenden Beifall folgte eine rege Diskussion, in der sich besonders ein Besucher mit türkischen Wurzeln einen verbalen Schlagabtausch mit der Rednerin lieferte. Zum Schluss waren sich die beiden wieder einig in ihrer Einschätzung über den türkischen Präsidenten Erdogan und es blieb kein böses Blut zurück.

Wieder war es ein rundum gelungener Abend und man darf sich schon auf weitere Veranstaltungen dieses Vereins, der seinem Namen alle Ehre macht, freuen.