AUGENAUSWISCHEREI: DER LIBYEN PLAN DER EU

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Der EU bläst der Wind grausam ins Gesicht.

  1. Der neue Mann im Weißen Haus, Donald Trump, macht keinen Hehl daraus, was er von der EU hält. Er will Ted Malloch zum US – Botschafter bei der EU berufen, einen Mann, der die EU mit der Sowjetunion vergleicht (Recht hat er, nebenbei bemerkt). Was er von der Merkelschen Flüchtlingspolitik hält, hat Trump ja schon kund getan, als er über Merkel gesagt hat: “What she’s done in Germany is insane” (Was sie in Deutschland getan hat, ist irrsinnig)
  2. 2017 ist eine Superwahljahr in der EU. National und rational denkende Politiker wie Geert Wilders (Niederlande), Marine Le Pen (Frankreich),  Frauke Petry (Deutschland) und HC Strache (Österreich – ein Jahr später) stehen bereit, den etablierten Parteien und der EU den Arsch aufzureißen (man möge uns die Ausdrucksweise verzeihen).

Getrieben von der Angst sind die EU-Staatsschefs auf Malta zu einem Gipfel zusammengekommen und haben sich auf eine Strategie im Umgang mit der Flüchtlingskrise im Mittelmeer verständigt.

Dabei ist ein 10 Punkte Plan herausgekommen, der hauptsächlich eine stärkere Zusammenarbeit mit Libyen vorsieht.

Moment mal… Hatten wir das nicht schon mal?

RICHTIG!

Zu Zeiten von Muaamar al-Gaddafi hatte Italien ein Abkommen mit Libyen, das Europa so gut wie sämtliche Flüchtlinge aus Afrika vom Hals gehalten hat. Die Mittelmeerroute war damals dank der Libyschen Küstenwache und der Grenzsicherung nicht existent.

Dann kam Killary Clinton (damals US-Außenministerin), jene Frau, bei der jetzt das globale Hochfinanz- Konzern- und Mediensystem Rotz und Wasser heult, weil sie als deren Wunschkandidatin nicht Präsident geworden ist, und hat Gaddafi wegräumen lassen.

Zur Erinnerung:

Gaddafi hat übrigens die Europäer noch gewarnt, als die USA mit ihren Verbündeten gegen ihn mobil gemacht haben:

“Ihr sollt mich recht verstehen. Wenn ihr mich bedrängt und destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, Bin Laden in die Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird sich ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten.”

(Diese Worte äußerte der libysche Diktator Muaamar al-Gaddafi, in einem Interview mit dem französischen Journal du Dimanche im Februar 2011.)

Yep – genauso ist es gekommen, wie er gesagt hat. Übers Mittelmeer sind allein im letzten Jahr 180.000 rübergetuckert und haben uns mit Asylanträgen beglückt, und tausende sind ersoffen.

Und das alles dank Killary und unseren Freunden über dem großen Teich.

Und nun, getrieben von der Angst vor Wilders und Co. sind unsere EU – Geistesgrößen auf die Idee gekommen, den damaligen Deal mit Libyen wieder von den Toten auferstehen zu lassen:

Um die sogenannte zentrale Mittelmeerroute zu schließen, soll vor allem die libysche Küstenwache so schnell wie möglich so ausgebildet und ausgerüstet werden, dass sie von Schlepperbanden organisierte Überfahrten in Richtung Europa verhindern kann.

Flüchtlinge würden dann zumindest vorerst in dem nordafrikanischen Land bleiben müssen. Sie sollen künftig in angemessenen Aufnahmeeinrichtungen in Libyen versorgt werden.

Soweit der Plan. Die Sache hat nur einen Haken: Libyen ist dank Killary leider inzwischen ein Failed State. Es herrscht Chaos, Rebellengruppen bekämpfen sich untereinander und der Herrschaftsbereich der amtierenden Regierung reicht nicht allzuweit über das Parlamentsgebäude hinaus.

Es gibt also keine Partner, mit denen man so einen Deal verhandeln könnte und die ihn dann auch durchsetzen. Es sei denn, man verhandelt mit lokalen Rebellen, aber die könnten einen Monat später schon wieder von einer anderen Rebellengruppe besiegt worden sein.

Fazit: Der ganze Libyen – Plan ist nur eine Augenauswischerei, die die Leute davon abhalten soll, bei den kommenden Wahlen für Wilders, Le Pen und Petry zu stimmen.