DAS RESIGNATIONSSYNDROM

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Zu Beginn des Beitrags soll ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der 1. April schon vorbei ist und wir auch nicht in der Stimmung sind, Aprilscherze zu machen.

Das, über was jetzt gleich berichtet wird, fällt vermutlich auch nicht unter die Rubrik “Fake News”,  da mehrere Blätter unterschiedlicher politischer Ausrichtung (Stern,  Kurier, Focus) das gleiche schreiben.

Wovon ist hier die Rede: Ganz einfach: In Schweden ist eine neue, misteriöse Krankheit ausgebrochen. Die Betroffenen haben drei Dinge gemeinsam: Sie stammen aus Flüchtlingsfamilien, sind Kinder oder Jugendliche, leben bereits seit mehreren Jahren in Schweden und haben meist kurz vor Ausbruch der Symptome erfahren, dass sie und ihre Familien abgeschoben werden sollen.

“Die Auswirkungen der Krankheit sind dramatisch”, schreibt das US – Blatt New Yorker, das dieser Krankheit einen ausführlichen Artikel widmete.

Die Betroffenen fallen in einen komaähnlichen Zustand. Der typische Patient sei “vollkommen passiv, unbeweglich, habe keine Muskelspannung, sei zurückgezogen, stumm, unfähig zu essen und zu trinken, inkontinent und reagiere nicht auf physische Reize oder Schmerz”. Uppgivenhetssyndrom oder Resignation Syndrome (RS) nennen die schwedischen Ärzte die Krankheit, die Flüchtlingskinder befällt, nachdem ihre Familien darüber informiert wurden, dass sie in ihr Herkunftsland abgeschoben werden sollen.

Allerdings braucht sich niemand vor Mitleid mit den armen Kindern die Haare zu raufen. Es gibt nämlich ein ganz einfaches Heilmittel dagegen, das jedoch nicht ganz billig ist: Eine permanente Aufenthaltsgenehmigung.

In dem Moment, wo die Familie erfährt, dass sie für immer bleiben darf, werden die Kinder wieder gesund.

Es bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis auch außerhalb von Schweden diese misteriöse Krankheit auftritt. Deutschland würde sich sicher gut eignen.