DER MUTMAßLICHE IS – TERRORIST UND SEINE BETREUERIN

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Am 12. April wurde in Adlkofen, Landkreis Landshut, der mutmaßliche IS – Terrorist Zoher J. durch Spezialeinheiten der Polizei  festgenommen. Er soll ein IS-Kommandeur gewesen sein und den Auftrag gehabt haben, Terrorzellen in Deutschland zu lenken, um Anschläge zu koordinieren. Zoher J. steht im Verdacht, eher ein dicker Fisch als ein kleines Licht beim IS zu sein.

Das Landshuter Wochenblatt berichtete dann am 10. Mai unter dem Titel “Erst die Schuhe, dann der Terror” darüber, dass sich Zoher J. auf Kosten “derer, die schon länger hier leben” in einem Landshuter Orthopädie Fachgeschäft orthopädische Spezialschuhe für 1500 (!) Euro anfertigen lassen wollte. Das Arztrezept für die Schuhe lag vor, doch durch die Festnahme wurde der Auftrag hinfällig.

Das Landshuter Wochenblatt veröffentlichte ferner Fotos vom Holzmodell, das zur Anfertigung der Schuhe benötigt wird und von den Füßen des mutmaßlichen Terroristen.

Dies brachte die Betreuerin des Terrorverdächtigen, die Flüchtlingshelferin Hannelore R. aus Adlkofen auf den Plan.

“Er ist ein ganz normaler, netter Familienmensch“, hatte sie nach der Festnahme gegenüber dem Landshuter Wochenblatt geäußert. Daran glaubt sie anscheinend immer noch, denn bereits am frühen Vormittag, als der Wochenblatt Bericht über die Orthopädischen Schuhe erschien, rief sie erbost den Orthopädietechnikermeister an. Dieser wußte gar nicht, wie ihm geschah, denn er hatte das Wochenblatt noch gar nicht gelesen. Woher das Wochenblatt die Info über die Schuhe hatte, weiß der Handwerksmeister nicht. “Von uns jedenfalls nicht”, beteuerte er glaubwürdig.

“Sie hat geredet ohne Punkt und Komma, mein Mann kam überhaupt nicht zu Wort”, äußerte die Ehefrau, die das Telefonat mitbekommen hatte. Hannelore R. wies darauf hin, dass Zoher J. noch nicht rechtskräftig verurteilt sei und drohte mit rechtlichen Konsequenzen wegen des Berichts und wegen der Veröffentlichung des Fotos der Füße des Terrorverdächtigen.

Außerdem verlangte sie eine Gegendarstellung. Der Handwerksmeister wunderte sich noch heute darüber, was er denn “gegendarstellen” sollte.

“Mit mir hätte sie das nicht gemacht”, so seine Ehefrau. “Aber mein Mann ist so geduldig und hört sich immer alles an und läßt jeden ausreden”.

Aber nicht nur der Orthopädietechnikermeister bekam sein Fett ab (“was fällt Ihnen ein, was erlauben Sie sich…”), auch das Landshuter Wochenblatt erhielt einen ähnlichen Anruf von der erbosten Flüchtlingshelferin.


Kommentar: Tja, da sieht man wieder mal, wo die Prioritäten mancher Menschen liegen. Dass es sich bei Zoher J. möglicherweise um jemanden handelt, der Männer, Frauen und Kinder massakriert oder in die Luft sprengt, das ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man sich die zu Brust nimmt, die dem guten Ruf des Terrorverdächtigen schaden könnten.

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