WAS HINTER ALLEM STECKT: DAS “ZENTRUM”

Beitraege

Der intensivierte „Kampf gegen Rechts“ und für „Weltoffenheit“ kann als Abfolge von Mobilisierungsschüben zugunsten der grenzenlosen „Eine Welt“-Ordnung interpretiert werden. Das Führungszentrum verfügt über das Machtmonopol.

Zum “Zentrum” zählen die oberen Etagen der Staatsmacht, die Vertreter großer Banken, Konzerne, Medienunternehmen, Stiftungen, transnationale Lobby- und Nichtregierungsorganisationen.

Das Parlament, die konkurrierenden Parteien und die formal unabhängigen Medien haben nur instrumentellen Charakter. Ihre untergeordnete Stellung zeigt sich beispielhaft daran, daß in den Fragen der Einwanderung, der schleichenden Souveränitätsübertragung nach Brüssel oder der Euro-Rettung aus ihren Reihen kein prinzipieller Widerspruch formuliert wird. Die Wahlprozeduren neutralisieren lediglich die spontanen politischen Energien, die sich gegen das Zentrum wenden könnten.

Zahlreiche auf der Mikroebene getroffene Entscheidungen sind darauf gerichtet, eine „demokratische Sklavenmentalität“ heranzuzüchten. Immer kleinteiligere Normierungen: Antidiskriminierung, Genderpolitik, politisch korrekte Sprache, Quotenregelungen und so weiter unterwerfen das öffentliche und private Leben einem regelrechten Tugendterror. Hohe Steuern und Abgaben und politisch forcierter Wertverlust privater Rücklagen nehmen den Bürgern die persönliche Unabhängigkeit und machen sie von den Wohltaten – und dem Wohlwollen! – des Staates abhängig.

Die Einwanderung stellt jetzt den sichtbarsten, auf der Makroebene vollzogenen Angriff auf das Lebensumfeld und die persönliche Freiheit der Bürger dar.

Unter den Sanktionsmöglichkeiten, „mit denen das System arbeitet“, ist der Terror nur die äußerste. Wichtig ist „die unbegrenzte Verfügungsgewalt über die Gesamtheit der Lebenschancen des Einzelnen, über Bildungschancen und Berufschancen, über die Chancen der Befriedigung materieller Bedürfnisse und Kommunikationschancen “.  Tatsächlich arbeiten Medien, politische Institutionen, der Inlandsgeheimdienst und sogenannte zivilgesellschaftliche Kräfte eng zusammen, um tatsächliche oder vermutete Dissidenten beruflich, ökonomisch und sozial zu vernichten und psychisch zu zermürben. Die Spitzel- und Denunziationspraktiken finden in aller Öffentlichkeit statt und werden als staatsbürgerliche Tugend angepriesen. Einige Ärzte weigern sich bereits, Patienten zu behandeln, bei denen sie unliebsame Gesinnung vermuten. Und wenn heute den „Rechten“ – dem Feind – öffentliche Räume und Hotelzimmer gekündigt werden können, warum morgen nicht auch ihre Wohnungen?

Die Verfügungsgewalt ist noch nicht unbegrenzt, doch ihre Grenzen werden permanent ausgeweitet. Die Aktivitäten von Justizminister Heiko Maas sprechen eine deutliche Sprache.

Eine  Gesellschaft, die fähig ist, die Abschaffung von Freiheits- und Abwehrrechten als deren Verteidigung zu feiern, wäre auch in der Lage, die eigene Unterwerfung unter den politischen Islam – in Verbindung vielleicht mit einer kriminellen Clanherrschaft – als die zeitgemäße Weiterentwicklung des Demokratiebegriffs anzupreisen.

Erstaunlich ist der Gleichmut, mit dem der deutsche Demos (Anm.: das Volk) einer Politik beiwohnt, an deren Ende seine politische Entthronung und die Herabstufung der Deutschen zur Minderheit im eigenen Land steht. Die Vorstellung vom Demos als der Versammlung mündiger Bürger, die darüber diskutieren – oder eine aus ihrer Mitte hervorgegangene Elite darüber debattieren lassen –, wie die Probleme gelöst werden, und anschließend entscheiden, welche Partei die persönlichen Interessen mit dem Gemeinwohl am besten in Übereinstimmung bringt, ist ein nettes Ideal, aber illusorisch. Die Massendemokratien verlangen den sofortigen und bedingungslosen Massengenuß (Anm: “Deutschland sucht den Superstar”, “Germanys Next Topmodel”, “Champions League” usw.). Scheint der nur gesichert zu sein, ist auch die Loyalität zu einer Politik gesichert, die schleichend zur Katastrophe führt.

Der Totalitarismus, zumal in seiner milden Form, ist kein simpler Unterdrückungsmechanismus, er verschafft auch Entlastung von Unsicherheit und Verantwortung. Nun sorgt die Flutung mit Dritte-Welt-Einwanderern für unabsehbare Belastungen und Risiken. Doch ist die politische Vorstellungskraft durch die „Sklavenmentalität“ bereits so weit reduziert, daß eine Mehrheit sich die Umkehrung dieser Politik nicht mehr vorstellen kann und auf das Prinzip Hoffnung setzt.

Zweitens gibt es noch viele Möglichkeiten, den importierten Zumutungen auszuweichen, so daß sie als ein Fernrisiko erscheinen, während die Stigmatisierung, die dem Widerspruch und Protest umgehend folgen würde, ein unausweichliches Nahrisiko bildet.

So wird der Verlust demokratischer Teilhabe, falls er denn überhaupt wahrgenommen wird, als nachrangig angesehen und arbeitet die Mehrheit an der eigenen, neotalitären Entmündigung mit.


(Auszug aus einem Artikel von Thorsten Hinz, erschienen in der Jungen Freiheit).
Der besseren Lesbarkeit wegen haben wir die Auslassungszeichen (…) weggelassen. Wer den Artikel in voller Länge lesen will, hat hier die Gelegenheit dazu.

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