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WILLST DU DIR DEN TAG VERSAUEN, MUSST DU DEUTSCHES FERNSEHEN SCHAUEN Stern TV und BR Fernsehen: Meuthen in der Talkshow-Hölle, Miazga im Fegefeuer

Allgemein Beitraege
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Von EUGEN PRINZ | Niklas Frank ist ein alter Mann mit einer Mission. Sein Vater war Hans Frank, der zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im von Deutschland besetzten Polen an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt war. Als „Schlächter von Polen“ wurde er nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Nürnberger Kriegsverbrecher Prozess 1946 zum Tode verurteilt und gehängt.

Noch normal?

Obwohl Niklas Frank zu diesem Zeitpunkt erst sieben Jahre alt war und in keiner Weise für die Taten seines Vaters verantwortlich gemacht werden konnte, wurden diese zu seiner Besessenheit, die in der Aussage gipfelte, als Jugendlicher zu der Vorstellung, wie sein Vater gehängt worden sei, aus Hass auf ihn masturbiert zu haben.

“Jetzt grinst mich der Kerl an, weil Deutschland wieder in eine Richtung zu marschieren scheint, die ihm gefallen würde. Antidemokratisch – vertreten durch die AfD. Da freut er sich.”

(Niklas Frank bei der Betrachtung eines Fotos, das seinen gerade gehenkten Vater zeigt)

Inwieweit sich solche Denkvorgänge und die Tatsache, dass Niklas Frank mal einfach so die AfD als “Mörderverein” bezeichnet, noch im Rahmen eines gesundes Menschenverstandes abspielen, kann nur ein Psychiater beurteilen. Wer sich selber ein Bild von der Verfassung des Mannes machen möchte, findet hier Anschauungsmaterial.

Anscheinend ist den Mainstream Medien mittlerweile jedes Mittel recht, die AfD im Vorfeld der Landtagswahl in Thüringen mit Schmutz zu bewerfen. Anders ist es nicht zu erklären, dass “stern TV” den AfD Bundessprecher Jörg Meuthen am vergangenen Mittwoch zu einem “Streitgespräch” mit eben diesem Niklas Frank, eingeladen hatte. Offenbar war dem Bundessprecher der AfD im Vorfeld nicht klar, dass er in ein Gespräch mit jemandem geht, der in der Alternative für Deutschland die Reinkarnation der NSDAP sieht.

Falle für Meuthen bis ins letzte Detail präpariert

Als Kulisse dieses Diskurses diente ein handverlesenes “Anti-AfD Publikum”, gewürzt mit einigen Brüllaffen, die bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in unflätiger Weise akustisch auf Meuthen einwirkten. Moderator Steffen Hallaschka gab den Scharfrichter, der geifernd darum bemüht war, dem Bundessprecher der AfD die Schlinge um den Hals zu legen.

Die Farce gipfelte in der Aussage von Frank, dass Beatrix von Storch “auf Kinder schießen lassen wollte.” Meuthen, der sich in dem Streitgespräch ohne Wenn und Aber vor seine Partei stellte, dürfte heilfroh gewesen sein, als er das Studio wieder verlassen konnte. Als Einzelner gegen ein feindselig gestimmtes Publikum, einen Moderator, der auf ein Schlachtfest aus ist und einen Herausforderer anzutreten, der entweder in ärztliche Behandlung oder wegen Verleumdung vor den Kadi gehört, nötigt Achtung ab.

Sie können sich anhand des Beitragsvideos selbst ein Bild von diesem ekelhaften Tiefpunkt medialer Meinungsmanipulation machen.

Corinna Miazga zu Gast bei “Jetzt red i” 

Jörg Meuthen war nicht der einzige aus der AfD-Führungsriege, der am Mittwoch in eine Talkshow mit getuntem Publikum musste. Corinna Miazga war neben dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann und dem Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek von Bündnis90/Die Grünen zu Gast in der Sendung “Jetzt red i” des BR Fernsehens.

 

Die Sendung dauerte knapp eine Stunde, 45 Minuten davon wurden Live ausgestrahlt. In ihrer Gesamtheit kann sie in der BR-Mediathek, bzw. in dem oben eingebetteten Video besichtigt werden. Wer die Sendung in voller Länge verfolgt hat, kommt zu der Überzeugung, dass Moderator Tilmann Schöberl genau wusste, wem er im Publikum das Rederecht erteilen konnte und was der oder die Betreffende sagen würde.

Genau aus diesem Grund kam es unmittelbar nach dem ausgestrahlten Teil der Sendung zu einem Eklat, den Sie ab Minute 44:20 besichtigen können:

“Das ist keine Demokratie hier, ich finde es unterirdisch, wie das hier abläuft, wie Sie die Gesprächsführung gemacht haben. Sie haben eine einseitige Blickrichtung.”

Mit diesen Worten verließ ein erboster Zuschauer aus dem Publikum demonstrativ das Studio.

Ganz so unterirdisch wie bei Stern TV ging es bei “Jetzt Red i” nicht zu, obwohl die Sendung immer noch manipulativ und tendenziös war.

Und das Motto lautete: Alle auf Miazga. Dass allerdings die gute Frau kein leichtes Opfer ist und Haare auf den Zähnen hat, wenn es darauf ankommt, erfuhren die anderen Beteiligten ziemlich schnell. Bei Minute 25:30 legte sie richtig los und bezeichnete die Antifa als Brandstifter- und Schlägertruppe. Bei Minute 35:20 nannte die bayerische AfD-Landesvorsitzende den Grünen Dieter Janecek als geistigen Brandstifter. Nach eigenen Angaben hatte er “sich lange überlegt, ob er überhaupt in die Sendung überhaupt kommen soll”. War wohl die falsche Entscheidung, denn gegen Miazga sah er nicht gut aus.

Corinna Miazga in der Sendung “Jetzt red i” des BR Fernsehens

 

Am Anfang jenes Teils der Sendung, der nicht mehr ausgestrahlt wurde, ergriff eine Zuschauerin, offenbar Mitglied der Partei “MUT” das Wort und goß Gift und Galle über die AfD aus (Minute 46:00). Als dann Miazga bei Minute 50:30 zur Gegenrede ansetzte, verließ die Dame das Studio, nicht ohne der bayerischen AfD-Landesvorsitzenden “den Scheibenwischer” zu zeigen (Minute 51:25). Miazga darauf:

“Irgendwann wird der Punkt kommen, da wird mit der Dame niemand mehr reden”

Angesichts dieser Schmierenkomödien stellt sich die Frage, ob sich die AfD-Politiker das überhaupt antun oder künftig Talkshows fern bleiben sollten.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung dazu im Kommentarbereich!


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.