© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Die zweite Rate des Judaslohns

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Von EUGEN PRINZ | Gestern wurde in der Berliner Verti Music Hall zum ersten Mal der “International Music Award” (IMA) vergeben. Er ist gewissermaßen der Nachfolger des Musikpreises “Echo”. Der wurde letztes Jahr in die Tonne getreten, weil ihn die Jury in ihrer unendlichen Weisheit an die Rapper Kollegah und ­Farid Bang verliehen hatte, die mit Liedtexten wie „Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ brillierten. Textzeilen wie diese zeichnen das Bild einer Republik, die nicht nur moralisch am verrotteten ist.

Der Echo war also tot und aus der Asche erhob sich der “IMA”. Anders als sonst bei Musikpreisen üblich, sollen mit ihm Künstler (oder jene, die das Establishment dafür hält) nicht für ihre  Plattenverkäufe ausgezeichnet werden, sondern für Tugenden wie “Leidenschaft, Haltung und Innovation”.

Einer, der gestern diesen Preis bekam, war Udo Lindenberg. Wer etwas über die anderen erfahren möchte, kann hier nachlesen.

Welche Tugend zeichnet nun Udo Lindenberg aus, die ihn als Preisträger qualifizierte? Ist es die Trinkfestigkeit? Die außerordentliche Robustheit seiner Leber? Die geschliffene Eloquenz in der freien Rede? Die Präzision in der Aussprache?

Nichts von alledem. Es ist seine Courage!

Lindenberg erhält den “IMA” für seine “Courage”

In einer Republik, in der “die Linken” das Sagen haben, die GRÜNEN zusammen mit schwarzen und roten Sozis alle gesellschaftlichen Gruppen dominieren und die Medien beherrschen, dazu noch einen enormen sozialen Druck auf Andersdenkende ausüben, ihnen mittels ihrer Sturmtruppen durch Bedrohung von Gaststättenbetreibern die Möglichkeit, Versammlungen abzuhalten, fast völlig genommen haben, in der Patrioten und Konservative aufgrund ihrer Gesinnung der Verlust des Arbeitsplatzes droht und ihre körperliche Unversehrtheit nicht länger gewährleistet ist, in der sie bei Versammlungen niedergebrüllt werden, in dieser Republik hat Udo Lindenberg mutig seine Stimme erhoben und dafür den “IMA” für seine Courage erhalten.

Hat Lindenberg die Risiken und Nebenwirkungen der Merkelschen Flüchtlingspolitik kritisiert? Den Genderwahnsinn? Die Energiewende in den Blackout? Den Schwindel vom menschengemachten Klimawandel? Den linken Terror gegen Andersdenkende?

Wieder nichts von alledem. Er hat seine Stimme im Hinblick auf das Ergebnis der AfD bei der Landtagswahl in Thüringen erhoben:

“Das Grauen geht um im Land, nicht nur an Halloween. Wir brauchen keine rückwärtsgewandten Rassisten und Hetzer”

Nachdem er den Preis nach einer intellektuellen Hochleistung seiner verbliebenen Gehirnzellen mit der neuen Wortschöfpung “Geilo!” kommentiert hatte, ließ er das geneigte Publikum wissen, dass man in der heutigen Welt nicht einfach nur “nette Dekorationsmusik machen” könne. Man müsse sich unter anderem für den Klimaschutz und gegen Rechtsextremismus (sprich: gegen die AfD) einsetzen. Dann ließ Udo Lindenberg das staunende Auditorium noch an seiner Erkenntnis teilhaben, dass Entertainment für ihn auch etwas mit “Haltung” zu tun habe.

Vergesst alle Helden der Menschheitsgeschichte! Sich in dieser Gesellschaft gegen all die massiven Widerstände für Klimaschutz und gegen “Rechtsextremismus” einzusetzen, das erfordert wahren Heldenmut. Dafür hat er wahrlich den Preis für außerordentliche Courage verdient.

Wenn es jemals einen würdigen Preisträger gegeben hat, dann ist das Udo Lindenberg. Möge ihn der Alkohol noch lange konservieren und seinen Worten Weisheit verleihen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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