“OMA-GATE”: EIGENTLICH SIND “DIE RECHTEN” SCHULD… AUCH HIER WIEDER DER PAWLOW'SCHE REFLEX DES ESTABLISHMENTS

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Von EUGEN PRINZ | “Jede Woche wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben”, weiß der Volksmund. Dies mag für die meisten tagesaktuellen Ereignisse gelten, nicht jedoch für “Oma-Gate”, die pauschale Beleidigung der deutschen Großmütter als “Umweltsäue”.

Sicherlich, die kriegsähnlichen Zustände in der Silvesternacht, die Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte durch linke Staatszersetzer und problematische Migranten aus dem arabischen/türkischen Kulturkreis, haben momentan den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit auf den bedrohlichen Verfall der inneren Sicherheit unseres Landes gelenkt.

Aber die Verletzung der Frauen aus der Generation 50+ ist geblieben, ebenso wie der massive Image-Schaden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, mit dessen Ruf es vorher schon nicht zum Besten bestellt war.

Wie kam es zu dieser Fehleinschätzung?

Damit stellt sich die Frage, wie die verantwortlichen Fernsehmacher nur so dumm sein konnten, dieses Video zu drehen. Normalerweise hätte ihnen der gesunde Menschenverstand sagen müssen, dass sie sich damit auf ein Minenfeld begeben.

Die Antwort ist in der Hybris und der ideologischen Verblendung jener zu suchen, die sich  schon seit langem – viel zu lange – als Volkserzieher gerieren. Sie haben sich so daran gewöhnt, dass der deutsche Schlafmichel ihre linksgrüne Weltanschauung, die sie in Wort, Schrift und Bild täglich in unsere Köpfe hämmern, immer brav schluckt wie ein artiges Kind den bitteren Hustensaft.

Kein Zweifel, aus der jahrelangen Erfahrung heraus, wie willig und folgsam die deutschen Medienkonsumenten ihr Denken von den Meinungsdiktatoren in den Redaktionsstuben betreuen lassen, ist bei der Journaille eine gewisse Verachtung für die Zielgruppe ihrer ideologischen Indoktrination entstanden.

Und genau diese Verachtung, diese Geringschätzung, dieses Gefühl “die dumme Masse schluckt alles, wie ein Mülleimer”, hat zu diesem unsäglichen und beleidigenden Kinderlied-Video geführt. Die Meister des Framings haben ihre Grenze nicht mehr erkannt.

Denn anscheinend ist das Umerziehungswerk noch nicht ganz vollendet und es wohnt doch noch ein Funken eigenen Denkens im deutschen Schlafmichel. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Welle der Empörung hoch schlug und das blinde Vertrauen in das Staatsfernsehen nachhaltig erschüttert wurde. Auch hier hat der Volksmund einen passenden Spruch: “Mit dem Hintern wieder einreißen, was man mit den Händen aufgebaut hat”.

Eine neue Erfahrung für die Mainstream-Medien

Die etablierte Medienlandschaft musste eine völlig neue Erfahrung machen: Nicht sie hatte die Deutungshoheit über ein Ereignis, sondern die alternativen Medien und reichweitenstarke, konservative Accounts in den sozialen Netzwerken.

Die Stimmung im Land zwang sogar den NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet zu einer Stellungnahme. Er kritisierte, der WDR habe mit dem Lied “Grenzen des Stil und des Respekts gegen über Älteren überschritten”.

Auch der Intendant des WDR, Tom Buhrow, sah sich genötigt, Schadensbegrenzung zu betreiben. Er entschuldigte sich “ohne Wenn und Aber” und bezeichnete das Lied als Fehler.

Wer jedoch geglaubt hatte, dass es die Politik und die etablierte Medienlandschaft bei dieser Kritik, beziehungsweise beim “Mea Culpa” belassen würde, der kennt die linksgrünen Ideologen nicht.

Einsicht? Ja, aber…

Flugs wurde der eigentliche, oder zumindest ein weiterer Schuldiger ausgemacht: Die “rechten Netzwerke”.

Zitat aus dem Spiegel:

“Das ‘Oma-Gate’ ist ein ganz typisches Beispiel rechter Empörung und Mobilisierung – sowohl, was die Struktur, als auch, was die Themen und Argumente anbelangt”, sagt der Journalist und Autor Patrick Stegemann, dessen Buch “Die rechte Mobilmachung” im Januar erscheint.

“Umweltthemen sind in der letzten Zeit in der rechten Mobilisierung wahnsinnig beliebt, Greta ist der personifizierte Feind der Rechten”, so Stegemann – der Skandal um das “Umweltsau”-Lied sei kein Einzelfall. Rechte Influencer und Gruppen versuchten nach dem “Trial-and-Error-Prinzip” immer wieder Debatten zu entfachen, die Empörung auslösen sollen: “Es werden sehr viele Köder ausgeworfen – und sobald etwas verfängt, geht die Maschine so richtig los, dann geht es rund.”

Auch NRW-Ministerpräsident Laschet blies in das selbe Horn:

 „Rechte Netzwerke inszenieren sich als Helfer und Schutztrupp der Opfer und Vergessenen des Mainstreams.“

Die Zukunft gehört den Freien Medien

Es ist nicht nötig, das zu kommentieren, denn die gegenwärtige gesellschaftliche und ökonomische Entwicklung Deutschlands wird es den etablierten Politikern und ihren Hofberichterstattern immer schwerer machen, die Wirklichkeit für die Bürger dieses Landes in eine nicht existierende, ideologische Scheinwelt “umzuframen”.

Die alternative Medien werden in Zukunft bei den Menschen dieses Landes immer mehr an Glaubwürdigkeit gewinnen, wenn die harte Wirklichkeit ihnen die Augen öffnet.


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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