SECHZEHN BERECHTIGTE KLIMAFRAGEN AN DIE MITGLIEDER DES BUNDESTAGES ABGEORDNETE SOLLEN FARBE BEKENNEN

Allgemein Beitraege
Share Button

Von EUGEN PRINZ | Wenn sich einunddreißig Bildungsbürger aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unseres Landes zusammenfinden und einen kritischen Fragenkatalog zum Thema “Klimawandel” ausarbeiten, dann wird es interessant und unangenehm für jene, an die sich diese Fragen richten.

Es wäre ungerecht gegenüber jenen, die unerwähnt bleiben müssten, wenn der Autor einzelne Namen aus der Riege der Fragesteller nennen würde. Sehen Sie sich die Liste einfach an, Sie werden so manche bekannte Persönlichkeit darin finden.

Worum geht es?

Darüber klärt uns die Startseite von klimafragen.org auf:

“Aufgrund eines behaupteten Klimanotstandes sollen neue Gesetze erlassen werden. Diese schreiben uns unsere Art zu leben vor, haben nachteilige Umweltfolgen und können zur Deindustrialisierung Deutschlands führen. Das bedeutet den Verlust von Wohlstand und sozialer Sicherheit.

Regierung und Parlament veranlassen somit gezielt eine Senkung des Lebensstandards und gefährden damit Arbeitsplätze, Alterssicherung und soziale Hilfen in Notfällen. Dann sollten unsere gewählten Vertreter zumindest nachweisen, dass sie den zugrunde liegenden Sachverhalt vollständig verstehen und die Konsequenzen durchdacht haben.

Wir stellen daher sechzehn Klimafragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Diese werden am 31. Januar 2020 eingereicht. Bis dahin suchen wir Mitzeichner.”

Jede Unterschrift zählt! 

Und in der Tat, Mitzeichner finden sich bereits en masse: Bisher haben schon knapp 30.000 Bürger den Fragenkatalog unterzeichnet. Je mehr Menschen sich an dieser Aktion beteiligen, umso größer wird der Druck auf die Abgeordneten, sich den 16 Fragen zu stellen und sich mit der Thematik gründlich auseinander zu setzen.

Manche der Fragen haben den Charakter von Tretminen und werden den Abgeordneten sicherlich einiges abverlangen, sofern sie ihre Wahrheitspflicht ernst nehmen. Hier eine kleine Auswahl, die Favoriten des Autors:

A. Vorhersagen über Klimaentwicklung. Der „UN-Weltklimarat“ IPCC konstatierte in
seinem dritten Report von 2001: „In Sachen Klimaforschung und -modellierung sollten wir
anerkennen, dass es sich dabei um ein gekoppeltes, nicht-lineares, chaotisches System
handelt. Deshalb sind längerfristige Vorhersagen über die Klimaentwicklung nicht möglich.“

Frage 1: Wie wollen Sie angesichts der geschilderten Umstände die Einhaltung eines bestimmten Klimaziels sicherstellen, wenn doch verlässliches Wissen über zukünftige klimatische Entwicklungen prinzipiell nicht erworben werden kann?

Frage 4: Wen haben Sie zu Ihrem eigenen Verständnis und zu Ihrer Auseinandersetzung mit den dortigen Feststellungen für Ihre Entscheidungsfindung konsultiert?

Frage 7: Wie wollen Sie andere Industrienationen, insbesondere die Hauptemittenten von Kohlendioxid, also China, die USA, Indien, Russland und Japan, in Zukunft davon überzeugen, dem deutschen Vorbild einer Energiewende zu folgen, die fossile Primärenergieträger ebenso ächtet wie die Kernenergie?

G. Energiewende. Im Jahr 2012 wurde berechnet, dass die zu diesem Zeitpunkt während der vergangenen 20 Jahre betriebene und umgesetzte Klimapolitik die globalen CO2-Emissionen um weniger als 1 Prozent reduziert hatte. Zugleich sind bis 2014 bereits mehr als 1000 Milliarden Dollar allein in Europa für Geothermie-, Wind- und Sonnenenergieprojekte ausgegeben worden. Diese „erneuerbare Energien“ wiederum decken heute aber gerade einmal einen Anteil von 1,8% der Weltenergieversorgung. Selbst bei Zugrundelegung der herrschenden CO2-Theorie würden sämtliche Klimamaßnahmen der USA, Chinas, der EU und der übrigen Welt, die von Anfang der 2000er Jahre bis 2030 etabliert worden sind und werden, etwa nach dem Pariser Klimaschutzabkommen, bei ihrer Fortsetzung über das ganze 21. Jahrhundert hinweg, den globalen Temperaturanstieg um lediglich etwa 0,17°C im Jahr 2100 verringern. Das ist offensichtlich irrelevant.
Die zur Zweckerreichung eingesetzten Mittel vermögen den angestrebten Erfolg also
nachweislich nicht zu erreichen. Dennoch verteuern sie die Lebenshaltungskosten, belasten
die Landschaft, töten in erheblichem Maße Vögel wie Insekten und verschlechtern die
Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen. 

Frage 8: Möchten Sie trotz dieser Erkenntnisse an der „Energiewende“, also an der einseitigen Umstellung der Stromversorgung auf die volatilen Quellen Windkraft und Photovoltaik festhalten? Falls ja, warum?

Frage 9: Wie beabsichtigen Sie, ab 2022 – nach Abschaltung der Kernkraftwerke und der ersten Kohlekraftwerke – den Strombedarf in der Grundlast zu erfüllen?

Frage 11: Warum wollen Sie von der Strom- und Wärmeproduktion mittels innovativer
Reaktoren der vierten Generation (beispielsweise Flüssigsalzreaktoren) absehen, die nachweislich keinen langlebigen und toxischen „Atommüll“ mehr erzeugen und sogar vorhandene nukleare Abfälle zur emissionsfreien Energiegewinnung nutzen und dabei
vernichten können?

Frage 12: Was spricht nach Ihrer Auffassung dagegen, dass Menschen sich dem jeweiligen Klimawandel wie in der Vergangenheit anpassen, was den Schutz vor potentiellen Gefährdungen ebenso beinhaltet, wie die Nutzung entstehender Vorteile?

Frage 14: Können Sie ausschließen, dass der von Ihnen politisch induzierte „Klimaschutz“ ökonomisch und gesellschaftlich mehr Schaden anrichtet, als es ein Klimawandel je könnte?

Besonders diese letzte Frage hat es in sich, da sie zugleich eine Anklage ist. Auf diese Frage gibt es nämlich nur eine Antwort – und die fällt fatal aus:

Dieser “Green Deal” wird das Leben der Bürger so beschwerlich machen, wie es der Klimawandel niemals vermocht hätte. Das ist die Antwort auf die Frage, so sieht die Wahrheit aus!

Deshalb nochmal die Bitte: Werden Sie Mitunterzeichner! Helfen Sie dabei, die Abgeordneten zu zwingen, sich der Wahrheit zu stellen und der von Berlin und Brüssel eingeleiteten Klimadiktatur entgegenzutreten.

Mitunterzeichnen und Teilen!

Den kompletten Fragenkatalog können auf der Internetseite von klimafragen.org nachlesen oder hier als PDF-Datei herunterladen.

Also: Wenn der E-Scooter nicht in der Zukunft das höchste der Gefühle unserer Mobilität darstellen soll, dann bitte Mitunterzeichnen und den Beitrag teilen, damit er an möglichst viele Interessenten geht.


 

Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Twitter Account des Autors.