Das Berliner Tempodrom. Auch die Parkanlage im Bild wurde von der Polizei nach Spuren abgesucht.

EIN TOTER UND VIER TEILS SCHWER VERLETZTE NACH SCHIEßEREI IN BERLIN-KREUZBERG 200 POLIZISTEN MIT MASCHINENPISTOLEN IM GROSSEINSATZ VOR DEM TEMPODROM. ZUSAMMENHANG MIT TÜRKISCHER COMEDY-SHOW?

Allgemein Beitraege

Von EUGEN PRINZ | Gestern Abend gab es im “Tempodrom”, einem im Berliner Stadtteil Kreuzberg gelegenen Betonbau in Gestalt eines Zirkuszeltes, der als Veranstaltungsort dient, türkische Comedy. Augenzeugen zufolge waren mehr als 3000 Besucher gekommen, um dort ab 20 Uhr die “Güldür Güldür Show” anzusehen, als gegen 23 Uhr vor der Anlage Schüsse fielen.

Mit einem Großaufgebot von 200 zum Teil mit Maschinenpistolen bewaffneten Beamten rückte die Polizei zum Tatort aus (Foto). Auch die Feuerwehr war mit mehreren Rettungswagen im Einsatz (Foto). Die Sanitäter fanden vor dem Haupteingang des Tempodroms zwei Schwerverletzte. Einem der beiden konnten die Notärzte nicht mehr helfen, er war bereits tot.

Weitere Verletzte – keine Spur von den Tätern

Wie Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein dem Tagesspiegel berichtete, hatten sich drei weitere Verletzte zuvor schon selbstständig ins Krankenhaus begeben. Einer davon war so schwer verletzt, dass er noch in der Nacht in eine andere Klinik notverlegt werden musste.

Von den flüchtigen Tätern, es soll sich um mehrere Personen handeln, fehlt bisher jede Spur. Die Mordkommission der Polizei hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Dutzende Beamte durchkämmten die angrenzenden Parkanlagen nach Spuren.

Besucher im Tempodrom wurden evakuiert

Die Besucher der “Güldür Güldür Show” im Tempodrom mussten noch vor dem Ende der Veranstaltung das Gebäude durch die Seiten- und Hinterausgänge verlassen.

Die Hintergründe der Tat sind bisher völlig unklar, ebenso die Nationalität sowohl der Täter als auch der Opfer. Auch eine Beschreibung der Tatverdächtigen liegt bisher nicht vor. Es wäre jedoch überraschend, wenn es sich hier um eine Streitigkeit zwischen indigenen Deutschen gehandelt hätte.

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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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