Der Dämonisierung der AfD muss Einhalt geboten werden!

DER WAHRE GRUND FüR DIE DäMONISIERUNG DER AFD DAS ENDE DER GEDULD - RAUS MIT DEN HARTEN BANDAGEN!

Allgemein Beitraege

Von EUGEN PRINZ | Gestern kam es in Erfurt zu einem Treffen von SPD, SED, pardon – “DIE LINKE”, CDU und FDP. Dabei machte Kommunistenführer Ramelow den Vorschlag, dass seine Vorgängerin im Amt des Ministerpräsidenten, Christian Lieberknecht (CDU), für  einen Zeitraum von etwa 70 Tagen als “Übergangsministerpräsidentin” in Thüringen eine “technische Regierung” führen soll, um Neuwahlen vorzubereiten. Die SPD hat bereits Zustimmung signalisiert, die CDU will heute im Laufe des Tages über das Angebot entscheiden.

Fällt bei der CDU nun das Kooperationsverbot mit den Linken?

Die Annahme dieses Vorschlages wäre ein Bruch der CDU-Parteilinie, die jegliche aktive oder passive Zusammenarbeit mit der SED oder der AfD ausschließt. Zudem muss die CDU laut einer aktuellen Umfrage bei Neuwahlen mit einem katastrophalen Ergebnis rechnen:

Die Linke liegt laut Infratest bei 39 Prozent, die CDU fällt von 29 Prozent im Oktober 2018 auf katastrophale 13 Prozent. Die AfD bleibt in etwa gleich und die FDP sackt auf vier Prozent ab und würde im Falle von Neuwahlen wohl nicht mehr in das Landesparlament einziehen. Jetzt wissen wir also, warum Ramelow dieses großzügige Angebot gemacht hat. Der Umfrage zufolge hätte er nach den Neuwahlen als Ministerpräsident eine komfortable Mehrheit.

CDU könnte in Thüringen regieren, wenn sie nur wollte

Wie jeder weiß, der sich ein wenig mit Politik beschäftigt, könnte die CDU in Thüringen problemlos den Ministerpräsidenten stellen – für eine volle Legislaturperiode, nicht nur für läppische 70 Tage.

Derzeit sieht die Sitzverteilung im Landtag von Thüringen folgendermaßen aus:

  • DIE LINKE (29)
  • AfD (22)
  • CDU (21)
  • SPD (8)
  • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (5)
  • FDP (5)

Das sind insgesamt 90 Abgeordnete. Wenn die CDU mit der FDP eine Koalition eingehen und sich von der AfD tolerieren lassen würde, käme diese Minderheitsregierung auf 26 eigene Stimmen und 22 “Leihstimmen” von der AfD. Damit könnte man Thüringen den Klauen der SED entreißen und dem Land die Segnungen einer konservativen Regierung zuteil werden lassen.

Das einzige Hindernis ist das von der CDU-Parteizentrale in Berlin ausgegebene Dogma der bedingungslose Ächtung der AfD, die in den letzten Tagen eine neue Dimension erreicht hat. Inzwischen werden schon die eigenen Leute reihenweise zur Schlachtbank geführt, wenn sie nicht laut genug in die “Nazi-Rufe” einstimmen, sobald von der AfD die Rede ist.

Keine Grundlage für eine solche Dämonisierung der AfD

Bei den anderen Parteien sieht es nicht viel anders aus. Diese Dämonisierung der Alternative für Deutschland ist selbst bei böswilligster Betrachtung weder durch deren Parteiprogramm, noch durch die Aussagen ihrer Mitglieder auch nur ansatzweise gerechtfertigt.

Daher stellt sich die Frage, warum diese immer weiter eskalierende Kampagne gegen die AfD gefahren wird und man sogar darauf verzichtet, ein Bundesland zu regieren.

Ganz einfach: Im Gegensatz zu den Altparteien hat die AfD für alle drängenden Probleme Deutschlands genau die richtigen Antworten. Und diese werden auch vom Bürger verstanden. Das macht die AfD für die anderen Parteien so gefährlich. Da man ihr argumentativ nicht begegnen kann, bleibt nur, sie mit einem immensen logistischen und propagandistischen Aufgebot auf allen Ebenen und in allen Bereichen als Nazis zu diffamieren und zu bekämpfen, um beim Wähler beinahe unüberwindliche moralische Schranken aufzubauen, dieser Partei die Stimme zu geben. Kein Mittel ist hier zu schäbig, kein Vorgehen zu fragwürdig. Die Kettenhunde der terroristischen Antifa werden von der Leine gelassen und Linke aus dem ganzen Bundesgebiet bei Bedarf mit Bussen zu Kundgebungen herangekarrt. Alles mit einem Ziel: Die AfD als “NSDAP-light” darzustellen, die mit allen Mitteln, auch illegalen, bekämpft werden darf, ja sogar bekämpft werden muss.

Wehe, wenn der Druck nachlassen würde

In dem Moment, in dem die ehemals konservativen Parteien die AfD nicht mehr meiden wie Aussätzige, sondern mit ihr kooperieren, würde bei der Bevölkerung automatisch die moralische Hürde für eine Wahlentscheidung zugunsten dieser Partei gesenkt. Sich als Minderheitsregierung von der AfD dulden zu lassen, wäre schon ein Signal, eine Koalition mit ihr ein Dammbruch. Dann würde die einzige Opposition in Deutschland, die diesen Namen verdient, erhebliche Stimmengewinne einfahren. Natürlich zu Lasten der Altparteien, mit Ausnahme vielleicht der Grünen. Aber auch aus dem Lager der Nichtwähler würde sich so mancher wieder motiviert fühlen, zur Wahl zu gehen.

An diesem Punkt der Analyse angekommen, sollte sich die AfD darüber im Klaren sein, dass sie, egal was sie tut oder unterlässt, sagt oder nicht sagt, von den Altparteien immer als “Nazi-Partei” diffamiert werden wird. Es gibt keine Art von Wohlverhalten, das dazu führen könnte, dass das aufhört!

Raus mit den harten Bandagen!

PI-NEWS Autor KEWIL hat deshalb vollkommen Recht: Die AfD muss sich jetzt wehren. Es muss Geld für Kampagnen in die Hand genommen werden, die harten Bandagen gehören jetzt ausgepackt. Zuvorderst gilt für die AfD, dem Bürger eines zu verdeutlichen: Es geht den Altparteien nur darum, ihre Pfründe vor dem neuen, unliebsamen Konkurrenten zu schützen. Da man gegen dessen Botschaft keine Argumente hat, weiß man sich nicht anders zu helfen, als den Boten zu verunglimpfen.

Hier wäre eine kluge Taktik, die Altparteien vermehrt mit Sympathieträgern wie Corinna, an der die Nazi-Keule wirkungslos abprallt, zu piesacken. Solche Leute gehören in die vorderste Reihe. Sie sind der Alptraum des Establishments.

Zudem muss den Menschen verdeutlicht werden, dass bei den Altparteien das Wohl ihrer führenden Akteure an erster Stelle, das der Partei an zweiter Stelle und das Wohl des Landes bestenfalls an dritter Stelle kommt. Wenn überhaupt. Beweise dafür gibt es genügend.


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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