“EXPERTENKREIS ISLAMFEINDLICHKEIT” – KOMMT NUN DER MAULKORB? WIE VIEL ISLAMKRITIK IST KÜNFTIG NOCH ERLAUBT?

Allgemein Beitraege

Von EUGEN PRINZ | Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nimmt den Amoklauf von Hanau zum Anlass, eine “unabhängige Expertengruppe gegen Islamfeindlichkeit” ins Leben zu rufen. “Hassprävention und Förderung der Demokratie werden jetzt im Bundesinnenministerium weiter gestärkt”, so Seehofer.

Aufgabe der Expertengruppe soll es sein, “aktuelle und sich wandelnde Erscheinungsformen von Muslim- und Islamfeindlichkeit eingehend zu analysieren” und dann Empfehlungen für den Kampf gegen antimuslimischen Hass und islamfeindliche Ausgrenzung zu geben.

Islam bald sakrosankt? 

Wie diese Empfehlungen aussehen werden, lässt sich jetzt schon erahnen:

Der Meinungskorridor wird weiter eingeengt werden und es ist fraglich, ob künftig  überhaupt noch Kritik an jenen Bestandteilen des Islams möglich ist, die im Gegensatz zu unserem Grundgesetz und unseren Werten stehen.

Ein paar Betrachtungen

Der Autor ist der Meinung, dass die einzige Form der Integration, die auf Dauer ein harmonisches Zusammenleben ermöglicht, die Assimilation ist. Ein gutes Beispiel dafür sind die im 19. Jahrhundert als Bergleute ins Ruhrgebiet eingewanderten Polen und die zahlreichen Hugenotten, die im 17. Jahrhundert in Deutschland eine neue Heimat gefunden haben. Beide Ethnien wurden assimiliert, weil sie dies zugelassen haben und die Deutschen dazu bereit waren.

Integration, beziehungsweise Assimilation, hat aber sowohl etwas mit der Anzahl der Menschen zu tun, die kommen, als auch mit deren Religion. Es ist eine nicht zu leugnende Tatsache, dass sich gläubige Moslems besonders schwer damit tun, in nicht-moslemischen Ländern integraler Bestandteil der dortigen Bevölkerung zu werden. Gläubige Moslems bleiben meist unter sich, sie leben neben der einheimischen Bevölkerung und nicht mit ihr. Das schafft auf beiden Seiten ein “Die” und “Wir”, das sehr schnell zu Spannungen führt.

Selbstverständlich tragen zu diesem Umstand auch manche Einheimische bei, denn der Rassismus ist eine nicht zu leugnende Tatsache. Es ist aber auch nicht zu leugnen, dass der Rassismus befeuert wird, vielleicht sogar eine im Menschen festgelegte Reaktion ist, wenn die Anzahl der Zuwanderer jenes Maß überschreitet, das das eingesessene Volk in der Lage ist, zu tolerieren. Und je fremdartiger das Aussehen der Zuwanderer, je andersartiger ihre Sitten, Gebräuche und nicht zuletzt ihre Religion sind, umso geringer ist auf der einen Seite diese Toleranzschwelle und auf der anderen Seite die Integrationsbereitschaft.

Zudem wird die Notwendigkeit einer Integration/Assimilation umso geringer, je größer die jeweilige zugewanderte Community bereits ist. Wir haben in Deutschland die Situation, dass die Moslems bereits Parallelgesellschaften gebildet haben. Da beide Kulturen höchst unterschiedlich sind und manche Sitten und Gebräuche bei der jeweilig anderen Unwillen, Ekel und/oder Verachtung auslösen, gibt es dort, wo sich Berührungspunkte ergeben, vermehrt Reibereien. Nicht zuletzt sind religiöse Vorschriften der Grund dafür. Zu nennen wären beispielhaft der Verzehr von Schweinefleisch, sowie Lebensmittel, die nicht “halal” sind, gemeinsamer Schwimm- und Turnunterricht in den Schulen und die Rolle der Frau in der Gesellschaft.

Die Decke der Toleranz wird auf beiden Seiten dünner

Einige Reaktionen auf die Mordserie von Hanau haben gezeigt, wie dünn die Decke der Toleranz bereits geworden ist.

Wenn hier seitens der Zuwanderer für die indigene Bevölkerung Ausdrücke wie “Nazischweine” und “Missgeburten”  in den Mund genommen werden, muss einem das große Sorge bereiten. Denn von solchen Verbalinjurien bis zu dem Gedanken, solche “Kreaturen” zu beseitigen, ist der Weg nicht mehr allzu weit.

Der Autor hatte vor einigen Tagen die Gelegenheit, mit einem hohen Beamten aus dem Sicherheitsapparat unseres Landes zu sprechen. Dieser befürchtet für die Zukunft bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland. Diese verhindert man jedoch nicht, indem man die indigene Bevölkerung mit allen Mitteln zwingen will, noch größere Kontingente kulturfremder Zuwanderer ins Land zu lassen, sondern mit einer strikten Begrenzung der Zuwanderer auf qualifizierte Fachkräfte aus Kulturkreisen, die sich assimilieren lassen.

Der Autor ist der Auffassung, dass wir mit der selben Anzahl von Chinesen, Vietnamesen, Thailändern oder anderen Asiaten keine oder wesentlich weniger Integrationsprobleme haben würden, als mit Zuwanderern aus moslemischen Ländern.

Das Urvertrauen in den Staat schwindet

Abschließend noch ein Wort zur Regierung, die in gewisser Weise ja das ausmacht, was man “den Staat” nennt. In einer gesunden Demokratie mit einer leistungsstarken, unbestechlichen Verwaltung, einer funktionierenden Gewaltenteilung und neutral agierenden Medien als Korrektiv, entwickelt der Bürger ein Urvertrauen zum Staat, ähnlich wie ein Kind zu seiner Mutter. Der Bürger weiß, der Staat ist streng, aber gerecht und er wendet allen Schaden von seinem Staatsvolk ab. Der Staat behütet und beschützt seine Bürger. Mit diesem Gefühl ist der Autor aufgewachsen und es hat ihn sein ganzes Leben begleitet.

Dieses Urvertrauen geht jetzt zunehmend verloren. Wer sich abseits der Mainstream-Medien informiert, seine Augen öffnet und beobachtet, wie sich Deutschland verändert, kommt sehr schnell zu dem Schluss, dass dieser Staat seinen Bürgern inzwischen Schaden zufügt, satt sie zu behüten und sie in Gefahr bringt, statt sie zu beschützen. Dass dieser Staat eine Atmosphäre geschaffen hat, in der kritische Menschen ihre Meinung meist nur noch offen äußern können, wenn sie dafür schwere Nachteile in Kauf nehmen.

Und diese kritischen Menschen kommen inzwischen nicht mehr umhin, zu konstatieren, dass sich dieser Staat immer weiter von der Demokratie entfernt und allmählich totalitäre Züge annimmt. Schritt, für Schritt, für Schritt. Das, was aus der Bildung der “unabhängigen Expertengruppen gegen Islamfeindlichkeit” erwachsen wird, könnte zu einem weiteren Schritt in diese Richtung führen.


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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