WEGEN AFD? BUNDESREGIERUNG LäSST SICH 50 MILLIONEN (!) SCHUTZMASKEN ENTGEHEN JETZT FREUT SICH DIE BEVÖLKERUNG EINES ANDEREN LANDES

Allgemein Beitraege Corona
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Von EUGEN PRINZ | Es ist damit zu rechnen, dass nach den Osterfeiertagen eine wie auch immer geartete Schutzmasken-Tragepflicht kommen wird. Die Wirksamkeit eines Mundschutzes gegen die Ansteckung mit Corona-Viren und die Akzeptanz der Gesichtsmasken sollen hier nicht das Thema sein, das bleibt einem anderen Beitrag vorbehalten.

Bedarf an Schutzmasken immens

Jedenfalls steht fest, dass nicht zuletzt durch das verantwortungslose Handeln der Bundesregierung, bei weitem nicht genügend Gesichtsmasken für die Bevölkerung vorhanden sind, denn hier handelt sich es um einen Hygieneartikel, der nur einige Stunden getragen werden kann, bevor er entsorgt oder im Falle von Stoffmasken gewaschen  werden muss. Welche Stückzahlen hier bei einer Bevölkerung von über 80 Millionen Menschen benötigt werden, kann sich jeder selbst ausrechnen.

Schutzmaskentransport unter Polizeischutz

Die Nachfrage ist inzwischen so groß, dass gestern ein Transport mit Schutzmasken vom Flughafen Frankfurt am Main in das zentrale Ausrüstungslager des Bundes im thüringischen Städtchen Apfelstädt unter Polizeibegleitung erfolgt ist.

Der “Masken-Notstand” treibt inzwischen solche Blüten, dass der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bei Markus Lanz mit dem abenteuerlichen Vorschlag aufwartete, die Bevölkerung solle sich aus Staubsauger-Beuteln selbst Gesichtsmasken basteln (PI-NEWS berichtete).

Umso unverständlicher ist es, dass sich die Bundesregierung vor einer Woche die einmalige Gelegenheit entgehen ließ, von einer Firma in Hongkong 50 Millionen (!) Schutzmasken zu einem günstigen Preis zu kaufen. Der Hintergrund: Paul Hampel, der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion hatte das Angebot vermittelt.

Außenpolitiker mit exzellenten Kontakten

Zum besseren Verständnis einige Details zu Paul Hampel, der seit 2017 für die AfD im Bundestag sitzt: Der Journalist war ab 1999 Parlamentskorrespondent im Gründungsteam des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin und von 2003 bis 2008 als Auslandskorrespondent Leiter des Südasien-Studios der ARD in Neu-Delhi. Er ist international bestens vernetzt und ihm wird nachgesagt, dass er einen guten Außenminister abgeben würde.

Über eine alte Geschäftsbeziehung in Hongkong erhielt Hampel ein Angebot über 50 Millionen Atemschutzmasken. Es handelte sich dabei teils um normalen medizinischen Mundschutz, teils um chirurgische Atemschutzmasken mit EU-Zertifizierung. Der Stückpreis: 33 bzw. 38 Cent pro Exemplar. Die Lieferung hätte binnen zwei Wochen erfolgen können.

Angebot totgeprüft 

Am Mittwoch, dem ersten April, informierte Hampel in einer Email Kanzleramtsminister Helge Braun über das Angebot. Nachdem der Geschäftspartner in Hongkong verständlicherweise nur zwei Tage Bedenkzeit eingeräumt hatte und Hampel auf seine Email-Anfrage keine definitive Antwort erhielt, fragte der AfD-Bundestagsabgeordnete noch zweimal telefonisch nach. Die lapidare Auskunft: Das Angebot werde geprüft.

Diese Prüfung ist übrigens bis heute noch nicht abgeschlossen, wie Hampel auf Anfrage von PI-NEWS gestern bestätigte. Allerdings hat der Deutschland wohlgesonnene Händler in Hongkong die Gesichtsmasken inzwischen anderweitig verkauft. An weltweiter Nachfrage mangelt es ja schließlich nicht.

Ein Schelm, wer vermutet, dass sich die Bundesregierung bis zum St. Nimmerleinstag zierte, weil ausgerechnet ein AfD-Politiker den Deal vermittelt hatte.

Jetzt freut sich also die Bevölkerung eines anderen Landes über die 50 Millionen Schutzmasken. Das hat sie auch redlich verdient, weil sie im Gegensatz zu den Deutschen nicht so dumm war, eine Regierung zu wählen, die seit Jahren zum Schaden des eigenen Staatsvolkes agiert.


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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