PANDEMIEN IM VERGLEICH: IST DER CORONA-LOCKDOWN GERECHTFERTIGT? EIN BLICK IN DIE VERGANGENHEIT RÜCKT DIE PERSPEKTIVE ZURECHT

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Von EUGEN PRINZ | Laut Wikipedia gab es in den vergangen 60 Jahren zehnmal eine Pandemie, also die weltweite Verbreitung einer Infektionskrankheit. Abgesehen von der Cholera Pandemie 1961, die mehrere Millionen Menschen das Leben kostete und HIV mit 36 Millionen Toten, war die 1968 grassierende Hongkong-Grippe die folgenreichste.

Da wir es in Deutschland mit einer überalterten Gesellschaft zu tun haben, sollte die Hongkong-Grippe eigentlich den meisten noch ein Begriff sein. Der Autor musste allerdings in den letzten Wochen bei zahlreichen Gesprächen feststellen, dass dies nicht der Fall ist. Und unsere “hochgebildete” Jugend braucht man ohnehin erst gar nicht danach zu fragen.

Die Hongkong Grippe in Zahlen

Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung: Weltweit kostete die Hongkong-Grippe bis zu zwei Millionen Menschen das Leben. Anhand der Übersterblichkeit wurden für das Gebiet der alten Bundesrepublik rund 40.000 Opfer errechnet. Die damalige DDR ist bei dieser Zahl nicht berücksichtigt.

Ist das nicht seltsam: Bis zu zwei Millionen Hongkong-Grippe Tote weltweit und bis zu 40.000 Opfer in Deutschland – und kaum jemand erinnert sich noch daran. Wahrscheinlich deshalb, weil man es damals nicht für nötig befunden hat, die Weltwirtschaft abzuwürgen und die Leute einzusperren.

Die Hongkong Grippe wurde im “Pandemic Severity Index” (Pandemie Schweregrad Index) unter der Kategorie 2 (0,1 – 0,5% Sterbefälle) eingeordnet. Dieser Index ist insofern von Bedeutung, als dass er eine Einstufung der Gefährlichkeit einer Pandemie und einen Vergleich mit früheren derartigen Ereignissen ermöglicht.

Letalitätsraten verschiedener Viren im Vergleich mit COVID-19. Achtung: Letalitätsrate von COVID-19 ist noch nicht verifiziert

 

Damit machen wir einen Schwenk zur Corona-Pandemie. Das Problem ist, dass aufgrund der völlig unzureichenden Datenlage, derzeit die tatsächliche Sterberate bei den COVID-19 Infizierten nicht bestimmt werden kann.

Die gegenwärtig wohl besten Zahlen lieferte vor einigen Tagen eine von dem Virologen Hendrick Streeck durchgeführte Studie aus der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg, die von der Corona-Epidemie besonders stark betroffen ist. Dort hat man für COVID-19 eine Letalitätsrate von 0,37% festgestellt. Die renommierte Johns Hopkins Universität in Baltimore war bisher davon ausgegangen, dass in Deutschland 1,98% der Infizierten sterben. So wird das auch im Mainstream publiziert. Warum wir eine amerikanische Universität brauchen, um unsere “Corona-Opferzahlen” zu bestimmen, entzieht sich der Kenntnis des Autors.

Ist der Lockdown noch gerechtfertigt?

Und damit sind wir beim Lockdown. Stimmen die Zahlen der Johns Hopkins Universität, dann besitzt COVID-19 in etwa die Gefährlichkeit der Spanischen Grippe, die von 1918 bis 1920 wütete und weltweit bis zu 100 Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Bei dieser Zahl ist allerdings zu berücksichtigen, dass nach dem ersten Weltkrieg in vielen Ländern völlig desolate Zustände herrschten, die Bevölkerung zum Teil ausgemergelt und die Medizin bei weitem nicht so weit fortgeschritten war, wie heute. Es ist anzunehmen, dass die Spanische Grippe heutzutage deutlich weniger Todesopfer fordern würde.

Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile niemand mehr bestreitet, dass es eine hohe Dunkelziffer von Corona-Infizierten ohne oder mit nur leichten Symptomen gibt und viele COVID-19 Tote MIT, statt AN dem Virus gestorben sind, dürfte wohl eher Hendrick Streeck im Besitz der Wahrheit sein, als die Johns Hopkins Universität.

Deshalb gilt es nun, die Zahlen von Streeck so schnell wie möglich zu verifizieren oder zu widerlegen. Sollte ersteres gelingen, gibt es keinen vernünftigen Grund, den Lockdown auch nur eine Minute länger aufrecht zu erhalten.

Denn eines ist vollkommen klar: Die wirtschaftlichen Verwerfungen, die auf den Lockdown folgen und uns jahrelang begleiten werden, führen unweigerlich zu einem deutlich schlechteren Gesundheits- und Pflegesystem. Das wird wesentlich mehr Tote zur Folge haben, als wir gegenwärtig durch den Lockdown vielleicht vermeiden.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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