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DIE AUFRECHTERHALTUNG DES SHUTDOWNS IST NICHT MEHR ZU RECHTFERTIGEN POLITISCHES HANDELN GEGENÜBER DER WIRTSCHAFT UND DEN BÜRGERN INZWISCHEN GERADEZU KRIMINELL

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Von EUGEN PRINZ | Der Shutdown ist sofort zu beenden. Die politischen Akteure wissen ganz genau, dass sie die Wirtschaft ab sofort nur noch schädigen.

Diese Aussage, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, stammt von einem Mediziner, der sich mit Autor aufgrund seiner Artikel zu diesem Thema in Verbindung gesetzt hat.

Weiter schreibt der Arzt, der – beiläufig erwähnt – zwei Doktortitel hat: “Die Epidemie klingt jetzt offensichtlich ab, wie auch die Daten von Euromomo zeigen. Es gibt kaum noch Erkrankungen, dafür sucht diese Regierung  jetzt nach positiv getesteten Fällen. Diese sind aber Altfälle oder eventuell in Kreuzreaktion positiv (anderer Corona-Typ). Die Tests sind unzuverlässig und nicht validiert. Häufig falsch positiv, dann aber wieder falsch negativ. Test und Erkrankung stehen in keiner nachvollziehbaren Korrelation”.

Politik und Medien haben “Corona-Phobiker” erschaffen

Offenbar geht in der Politik inzwischen die Angst um, dass der breiten Masse langsam klar wird, dass der Shutdown von Anfang an überzogen war. Zum jetzigen Zeitpunkt mag das im Volk nur ein Grummeln auslösen. Aber spätestens in ein- bis zwei Jahren, wenn die Folgen dieser Maßnahmen mit voller Wucht auf die wirtschaftliche Existenz breiter Teile der Bevölkerung durchschlagen, wird die Wut der Bürger auf jene, denen sie das zu verdanken haben, nicht von schlechten Eltern sein.

Der einzige (scheinbare) Ausweg aus diesem Dilemma liegt darin, die Legende vom “Teufelsvirus” weiter aufrecht zu erhalten und weitere “Wellen” der Epidemie an die Wand zu malen. Zugute kommt den Verantwortlichen dabei die Tatsache, dass ungefähr die Hälfte der Bevölkerung durch eine konzertierte Aktion von Politik und Medien in “Corona-Phobiker” verwandelt wurde. Diese Menschen, mit der Todesangst als ihrem ständigen Begleiter, werden von diesem Trauma wohl nicht so schnell geheilt werden können.

Ein Beispiel, wie unverfroren weiterhin an der Corona-Legende gestrickt wird, gab  Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz zu den beabsichtigten Lockerungen des Shutdowns, am 28.04.20 zum Besten:

“Je schneller wir überstürzt handeln, desto mehr kommen wir wieder in die Überforderungssituation der Krankenhäuser.”

Wann, bitteschön, waren die Krankenhäuser hierzulande denn überfordert? In Wahrheit herrscht in den Kliniken gähnende Leere und teilweise sogar Kurzarbeit. Hier die Innenansicht eines Krankenhauses im Corona-Zeitalter:

 

Schweden – das Waterloo der Shutdown Hardliner

Der schmerzhafteste Stachel im Fleisch der “Shutdown Hardliner” ist das Land Schweden. Stockholm hat sich dem internationalen Druck nicht gebeugt und nur moderate Restriktionen verhängt, die das Geschäftsleben kaum beeinträchtigt haben. Auch von dem unsäglichen Maskenzwang ist die schwedische Bevölkerung verschont geblieben.

Grund genug für Markus Söder, bei seiner Pressekonferenz den andächtigen Zuhörern das Märchen von den schwedischen Leichenbergen zu erzählen:

“Und wenn wir ehrlich sind, ein Land wie Schweden, das wir am Anfang sehr genau beobachtet haben, weil Schweden einen sehr liberalen Kurs gegangen ist, und wir festgestellt haben, dass Schweden zunehmend Probleme bekommt, weil der rein liberale Kurs erfordert sehr, sehr viele Opfer (…).”

Dann machen wir doch mal einen Faktencheck zu dieser Aussage und orientieren uns dabei an den offiziellen Zahlen vom 7. Mai 2020. Wir wollen uns ja nichts nachsagen lassen.

Deutschland, das den Shutdown praktiziert, hatte zu diesem Stichtag 8,37 “Corona-Tote” pro 100.000 Einwohner. In Schweden, das von einem Shutdown Abstand genommen hatte, waren es 27,63 pro 100.000 Einwohner – also mehr als dreimal soviel.

Hat also Markus Söder Recht? Nein. Und das wird klar, wenn man sich andere europäische Staaten ansieht, die zum Teil den Shutdown noch härter praktizieren, als Deutschland.

Tote auf 100.000 Einwohner:

  • Irland: 28,12
  • Niederlande: 29,99
  • Frankreich: 38,12
  • Vereinigtes Königreich: 44,41
  • Italien: 48,65
  • Spanien: 54,85 – und damit doppelt soviel wie Schweden

Und das alles – wohlgemerkt! – mit zum Teil den härtesten Shutdown-Maßnahmen. Zudem ist Fakt, dass der Shutdown auch Kollateralschäden in Form von Herzinfarktpatienten verursacht, die sich aus Angst vor einer Ansteckung nicht ins Krankenhaus gewagt haben und deshalb verstorben sind. Auch wird unser Gesundheitssystem nach der Depression nicht mehr das selbe sein, was vermutlich ebenfalls viele Opfer kosten wird.

Kein Wunder, dass inzwischen sogar die WHO den Weg Schwedens lobt, das Land, das eindeutig die richtige Balance zwischen dem Schutz der Bevölkerung und der Verantwortung gegenüber der Wirtschaft gefunden hat.

Und so wird Schweden zum Waterloo der Shutdown-Hardliner. Mit ihrem Sonderweg haben die Skandinavier den verantwortungslosen Politikern unseres Landes, die selbst jetzt noch auf winzige Trippelschritte bei den Lockerungen beharren, ihre Ausreden verbaut. Nur die Schlafschafe glauben sie noch. Aber die werden auch noch aufwachen, wenn sie nicht mehr wissen, wie sie die nächste Miete bezahlen sollen.

Spätestens dann ist es vorbei mit dem Höhenflug von Söder und Co.


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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