Haben Schlagzeilen dieser Art zur Entscheidung über die Reduzierung der US-Truppen in Deutschland beigetragen?

US-TRUPPENABZUG: NACH DEM TRUMP-BASHING JETZT KROKODILSTRäNEN REAKTION DES US-PRÄSIDENTEN AUF DAS KESSELTREIBEN DER DEUTSCHEN MEDIEN?

Allgemein Beitraege
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Von EUGEN PRINZ | Statt von offiziellen Stellen in den USA informiert zu werden, musste die Bundesregierung aus dem WALL STREET JOURAL erfahren, dass US-Präsident Donald Trump, die Truppenpräsenz der USA in Deutschland drastisch reduzieren will.

Von den derzeit 34.500 Mann, sollen 9500 abgezogen und zum Teil nach Polen verlegt werden. Außerdem ist eine Obergrenze von 25.000 US-Soldaten für Deutschland geplant.

Bedeutender Wirtschaftsfaktor

Hierzu muss man wissen, dass alleine schon die US-Garnison Bavaria mit ihren Oberpfälzer Standorten Grafenwöhr, Vilseck und Hohenfels nach Berechnungen der US-Armee im Haushaltsjahr 2018 einen “Economic Input” von 660,8 Millionen Euro in die Region gebracht hat. Das sind Gelder, die das strukturschwache Gebiet gut gebrauchen kann. In der Oberpfalz beschäftigt die US-Armee mehr als 3000 deutsche Mitarbeiter.

Schon seit geraumer Zeit kritisiert Donald Trump zurecht, dass Deutschland trotz eines hohen Handelsüberschusses sein Nato-Zahlungsziel von 2% des Bruttoinlandprodukts nicht erfüllt. Aber ist das wirklich der einzige Grund für die Truppenreduzierung?

Die deutsche Polit-Elite und die Medien geben das Unschuldslamm. Die Partnerschaft mit den USA sei kompliziert, meint Bundesaußenminister Maas. Der bayerische Ministerpräsident Söder kritisiert, es sei kein großer Vertrauensbeweis für die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA, falls es zur Truppenreduzierung  komme.

Und die Deutsche Presseagentur (dpa) fasst zusammen:

“Die Bundesregierung hat auf Berichte über Pläne der US-Regierung zur Reduzierung ihrer Truppen mit Bedauern und teilweise mit Unverständnis reagiert.”

Dem “Unverständnis” kann abgeholfen werden

Dann wollen wir doch einmal Licht ins Dunkle bringen und mithelfen, diesem  “Unverständnis” abzuhelfen. Am besten fangen wir mit einem Zitat von Otto von Bismarck an, das aus einer Reichstagsrede vom 6. Februar 1888 stammt:

Jedes Land ist auf die Dauer doch für die Fenster, die seine Presse einschlägt, irgend einmal verantwortlich; die Rechnung wird an irgend einem Tage präsentiert in der Verstimmung des anderen Landes.”

Klingelt da etwas? Wahrscheinlich nicht, denn seit Bismarck hat sich (von einigen rühmlichen Ausnahmen nach dem zweiten Weltkrieg einmal abgesehen) die Qualität der deutschen Regierungschefs kontinuierlich verschlechtert.

Eine Medienschau

Vielleicht ist es hilfreich, sich anzusehen, was die Hofberichterstatter der Bundesregierung  in den letzten Tagen über US-Präsident Donald Trump so alles von sich gegeben haben:

“Der Feuerteufel – Präsident Trump setzt die USA in Brand”

(Der SPIEGEL) 

“Leidet Trump an einer Zwangsstörung?”

(BILD)

“Donald Trump – Der Brandstifter”

(ZEIT ONLINE)

“Trump treibt ein äußerst gefährliches Spiel”

(idowa.de)

“Trump bringt sogar Militärs gegen sich auf”

(SÄCHSISCHE.DE)

“Trump ist eine Fehlbesetzung”

“(…) Dieser Präsident spaltet das Land mit Absicht, statt es zu einen. Er ist eine krasse Fehlbesetzung an der Staatsspitze. Am 3. November haben die Amerikaner die Wahl, in abzusetzen. Sie sollten sie nutzen.” 

(Leitartikel des Oberhofberichterstatters Markus Peherstorfer
im Straubinger Tagblatt am 6. Juni 2020)

“Trump wird zum Albtraum”

“(…) In der aktuellen Doppelkrise erweist sich Trump als amerikanischer Albtraum, dem es allein darum geht, sich selbst zu feiern und seine Ausgangslage im Präsidentenwahlkampf zu verbessern. (…) Im Oval Office sitzt ein Zerstörer, der das Land womöglich in eine noch viel größere Katastrophe treibt.”

(Kommentar des Oberhofberichterstatters Marcus Sauer
im Straubinger Tagblatt am 2. Juni 2020)

Ein Leserbriefschreiber hatte darauf die richtige Antwort:

“Trump IST ein Alptraum, und zwar für die hiesigen Medien! Mit der Quälerei der Journalisten hierzulande begann er am 9. November 2016. Das vierte Jahr in Folge raubt Trump ihnen nun jede Nacht den Schlaf.”

… und das, obwohl er der U.S. Präsident ist und nicht der deutsche Bundeskanzler, möchte man hinzufügen. Warum wird über Trump in solch epischer Breite hergezogen, wo wir doch hierzulande eine Bundeskanzlerin haben, gegen die Trump geradezu eine Lichtgestalt  ist? Bei Merkel wären das Übermaß an Gift und Galle aus den Tastaturen der deutschen Journaille deutlich besser angelegt.

Kommentar: 

Liebe Mainstream-Medien, den amerikanischen Wähler interessiert es nicht, was ihr schreibt. Der bekommt das nicht einmal mit. Aber sehr wohl wird man im Oval Office registrieren, was ihr über den amtierenden US-Präsidenten Tag für Tag geifernd und sabbernd von euch gebt. Und dort weiß man auch, dass ihr nichts anderes seid, als das Sprachrohr der deutschen Bundesregierung. 

Insofern muss man jetzt über den Truppenabzug keine Krokodilstränen vergießen. Den hat man sich redlich verdient. Wer die US-Amerikaner kennt, weiß, dass sie sich ungern beleidigen lassen. Und sie sind eher Anhänger des Alten Testaments, wo es heißt: “Auge um Auge, Zahn und Zahn”. Mit dem Hinhalten der anderen Wange haben sie es nicht so. 

Im Falle einer Wiederwahl Trumps im November, ist der Truppenabzug noch das geringste der Unannehmlichkeiten, die noch auf noch uns zukommen werden. Aber dafür brauchen wir ihm nicht die Schuld zu geben. Es ist die Schuld einer von der Regierung losgelassenen Meute von geifernden Lohnschreibern, die Trump systematisch und ohne Not gegen Deutschland aufbringen. 

Vielen Dank dafür!


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Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin. Er kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
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